08.02.2010

Essen im Lotüs

Empfehlung bzw Besuchsbefehl!

Neulich war E. und mir danach gemütlich Essen zu gehen. Und weil wir schon länger nicht mehr asiatisch gegessen hatten hab ich schöne gegoogelt und geqypet und bin auf das "Lotüs" (das "ü" gehört dahin) gestossen.

Hierbei handelt es sich um ein asiatisches Speiselokal, das für uns ziemlich Abseits liegt, weil es in der Gladbacher Innenstadt an der Regentenstraße ist. Von außen sehr unscheinbar sieht der Laden innen eher loungig und stylish aus, denn kitschig asiatisch. Leider waren wir am Sonntagabend um kurz nach 20Uhr die einzigen Gäste. Eigentlich hätte uns das nachdenklich stimmen sollen, aber wir wagten uns dann doch an die Karte: Die ist sehr übersichtlich (A3 einseitig bedruckt), bietet aber dennoch die übliche Auswahl an Asiatischem und wohl für jeden etwas.

Obwohl wir die einzigen Gäste sind, war die Bedienung flott und unaufdringlich. Trotzdem war das alles etwas gespenstisch. Aber im Hintergrund läuft ein schöner Easy-Listening-Soundteppich. Und die Vorspeisen bekamen wir auch flott gebracht und sie stellten sich als sehr sehr lecker heraus. Die Saucen waren auf den Punkt gewürzt - nicht zu scharf. Das Gemüse noch knackig gedünstet und der Reis nicht zu klebrig.

Übrigens hat sich E. als absolutes Talent beim Stäbchenessen herausgestellt! Dickes Kompliment!

Einzig der Kaffee, den E. nach dem Essen bestellte, stellte sich als Manko heraus. Denn Die Bedienung versuchte wohl verzweifelt die Jura zum Laufen zu bringen. Denn die Tasse, die sie brachte, schmeckte verdächtig nach Instantkaffee.

Die Preise waren übrigens absolut gerechtfertigt und das Lokal ist eine dringende Empfehlung!!!

09:15 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

05.02.2010

Freitagsfüller - die Dritte

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Anscheinend gibt es eine Art Schutzengel.

2. Draussen zu sein macht wirklich Spaß an einem sonnigen Tag.

3. Das Jahr war bis jetzt sehr ereignisreich.

4. Und das wird auch nicht weniger, und das gefällt mir.

5. Zu lange habe ich schon keinen Sport getrieben.

6.  Ich bin nicht verrückt nach meinem Schatz; nein, das bin ich nicht !

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine schönen Abend mit netten Leuten, morgen habe ich das gleiche geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen und mich und meinen Schatz verwöhnen!

12:04 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

02.02.2010

Die Sache mit dem Salz

Die ganze Welt beschwert sich darüber, dass die Städte zu wenig Salz haben. Ist natürlich doof, dass wir nun über so einige Straßen schlittern müssen.

Aber:

Wir leben in Mitteleuropa. Zwar in einer gemäßgten und nicht kontinentalen Zone, aber aus Erfahrung wissen wir, dass es auch hier ziemlich kalt und glatt und schneeig werden kann. Winter halt. Und dabei ist es draussen noch nichtmal so richtig doll viel kalt.

Nun beschwert sich der gemeine Deutsche im Moment mit Wonne darüber, dass die Straßen nicht gestreut werden. Ist auf der einen Seite richtig. Aber auf der anderen Seite wäre es ein Zeichen für brutale Steuerverschwendung, wenn jetzt noch genug Streusalz da wäre. Denn dann würden die Straßenmeistereien das Streusalz in einer totalen Überkapazität bunkern und damit totes Kapital schaffen.
Ich gehe davon aus, dass die Streusalzbesteller einen statistischen Wert aus den letzten Jahrzehnten haben und diesen mit einer guten Reserve aufstocken - das ist nun halt zu wenig. So ist das Leben nunmal und so ist das Wetter: Letztendlich dann doch unberechenbar.

21:11 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Bitte....Folgen....

Da hatte ich gut 15 Jahre Ruhe. Bis heute morgen. Denn seit gut 15 Jahren bin ich nicht mehr von der Verkehrspolizei mit dem Auto angehalten worden. Heute hat sich das schlagartig geändert. Und das kam so:

Von daheim bis ins Büro sind es nur rund 1,5km. Normalerweise fahre ich die Strecke bei Wind&Wetter mit dem Rad. Aber im Moment ist es mir einfach zu glatt und gefährlich auf den Straßen. Weshalb ich das Auto nutze, denn damit kann ich nicht umkippen.

In der Nacht zu heute hat es nochmal kräftig gefroren und deshalbdiewegen waren die Scheiben meiner spanischen Mittelklasselimouse (aka Seat Toledo) eingefroren. Diese habe ich dann erstmal schön ordentlich freigekratzt. Aber wohl nicht ordentlich genug.

Denn kurz vorm Büro überholte mich ein Polizeibulli und drängte mich auf den nächsten Parkstreifen. Der nette Polizist (übrigens beide ohne Oberlippenbart....) frugte mich nach meinen Fahrzeugpapieren/Führerschein. Dann frugte er mich nach meiner Sehhilfe. Doch im Moment trage ich gerne und viel Kontaktlinsen. Also leuchtete der Bedienstete in meine Augen, konnte die Linsen aber nicht erkennen. Tolle Sache das: An einer vollbesetzten Bushaltestelle morgens um sieben in die Augen geleuchtet bekommen. *grmpf* Die Zuschauer dachten bestimmt alle, dass ich betrunken wäre. Erst ein herausholen der Linsen genügte dem Schutzmann.

Die Herren hatten mich angehalten, weil sie meinten, dass meine Scheiben nicht ausreichend freigekratzt wären. Natürlich waren diese freigekratzt. Aber die Seitenscheiben im Fond hatte ich mir gespart und die anderen nicht bis zum Rahmen freigemacht.... reichte den Herren wohl nicht.

Peu a peu wurde mich auch klar, warum die gerade mich angehalten hatten: Die Jungs wollten ein kleines Exempel statuieren, weil sie zwei ca 17jährige Schülerpraktikanten an Bord hatten.

Der Spaß kostete mich dann 10Euronen wegen Verletzung der Winterpflicht. *seufz* Und einmal vor Augen der Uniformträger die Scheiben ordnungsgemäß von Eis befreien. *extremkratzing* Lustigerweise habe ich also etwa 20m vorm Büroparkplatz mein Autochen komplett eisfrei gerubbelt.

So ist Leben.

10:17 Permalink | Kommentarstatus (2) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

29.01.2010

Freitagsfüller - die zweite

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Wenn ich nach links schaue, sehe ich auf unseren Druckerraum, in dessen Scheiben ich mich spiegele.

2. Die Küche ist der Raum mit der besten Aussicht in meinem Haus. Denn von dort kann man den Eingang des Puffs die Straße runter überblicken.

3. Man kann sagen was man will, aber es ist ziemlich lustig den Männern beim verschämten Klingeln zuzuschauen.

4. Waren im Wert von insgesamt 33,85Eu ist das letzte was ich gekauft habe.

5. Wenn es so kalt ist wie jetzt, dann kuschele ich gerne mit Decken und Katzen aufm Sofa.

6. Bald ist auch dieser Winter vorbei, das denke ich immer öfter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lauter nette Leute , morgen habe ich nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen und Spaß haben!

09:16 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

28.01.2010

Pilzlasagne

Was tut man nicht alles für den Mann, den man liebt?

Da hat der E. sich diese Woche gewünscht, dass er sich gerne vegetarisch ernähren würde. Also gucke ich einfach mal, was man alles ohne Fleisch kochen kann. Denn bei uns kommt eigentlich immer irgendwie ein wenig Fleisch auf den Tisch. Und seien es auch nur Speckwürfel oder so.

Auf jeden Fall inspirierte mich die Aufgabenstellung zu einer neuen Kreation: Pilzlasagne. Aber mit selbstgemachten Nudelplatten.

Und das geht so:

Zuerst den Nudelteig aus gleichen Teilen Mehl und Hartweizengries mit etwas Salz und warmen Wasser kneten. Liegenlassen und dann in Plattenform bringen. Wozu habe ich eine Nudelmaschine?
Die Platten dann kurz blanchieren und zwischen Trockentüchern aufbewahren. (Diese sollte man nicht zu nah am Gasherd lagern, weil es sonst zu Kokeleien kommen könnte *hüstel*)(Nicht, dass ich da aus Erfahrung spreche... aber...)

Eine beliebige Menge Pilze (mindestens 300g) in Scheiben schneiden (am schnellsten geht das mit nem Eierschneider) und diese dann mit gehackten Zwiebeln anbraten und salzpfeffern. Ein bißchen Milch oder Gemüsebrühe hinzugeben und unterm Denkel schmoren lassen.

In einem anderen Topf eine ordentliche Menge Mehlschwitze zubereiten und eine Dose Tomaten hinzugeben. Mit ítalienischen Kräutern, Salz&Pfeffer und Muskat würzen.

Dann kommt das Lasagneschichten und darüber eine ordentliche Handvoll geriebener Käse und alles für 30min+ in einen kuschelig warmen Backofen (meine Stufe vier entspricht wohl ungefähr 150°).

Und dann geniessen.

Wir lernen dabei: Fleischfreie Kost muß nicht unbedingt auch kalorienarm sein....

11:19 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

26.01.2010

Backplane

Eigentlich könnte der Titel dieses Eintrags "Silicon Valley" heißen. Aber da es hier um Küchenutensilien aus Silikon und nicht aus Silicium gehen soll, muß ich mir halt was anderes ausdenken. Backplane ist eigentlich auch was ganz was anderes....

Irgendwie kam ich neulich auf die Idee mal Minimuffins backen zu wollen. Nur mangelte es mir an einer passenden Backform. Ich fand dann endlich Silikonförmchen und die Muffinlein sind mir auch gut gelungen.

Eine liebe Bekannte wollte dann auch solche haben und bei der Gelegenheit erwarb ich dann auch das Silikonbackblech, um das ich zuvor noch rumgeschlichen war.

Mein gasbetriebener Backofen hat eine sehr seltsame Größe und ist eher schmal und lang, weshalb ich dafür kein Backblech habe. Zwar bin ich in Besitz eines zusammenschiebbaren Backblechs, das aber noch kleiner ist als der Backofen.

Das knallgelbe Silikonbackblech, das eigentlich garnicht aus Blech ist, sondern eigentlich nur eine Gummiplane ist, die in einem Plastikrahmen aufgespannt ist, hat genau die passende Größe. Also mußte ich am Sonntag darauf auch gleich Schokokekse für E. backen.

Die Kekse sind super geworden. Denn auf einem Blech wird der Boden irgendwie ziemlich heiß und die Kekse verkohlen immer von unten. Das ist mir dieses Mal nicht passiert. Die Kekse sind knackig lecker und homogen durchgebacken. *yummi*

11:09 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

23.01.2010

Kofferrauminhalt

*autsch*

Da hat mich gerade ein Stöckchen aus Niks Kofferraum am Kopf getroffen. Er will wissen, was und warum ich so im Kofferraum meiner spanischen Mittelklasselimousine herumfahre.

Vor ein paar Minuten habe ich noch die Sitze umgelegt, weil der E. Leergut entsorgen wollte, weshalb ich da einen guten Überblick über den Inhalt habe.

  • Drunter liegt eine Plastikwanne, die zwar nicht wirklich in den Kofferraum paßt, aber trotzdem sinnvoll den Dreck vom Teppich weghält.
  • Darunter ist dann noch das Fach mit Notrad und Wagenheber.
  • Und irgendwo fliegen auch noch die Nackenstützen rum, die ich beim Umlegen der Sitze immer irgenwo sinnvoll untergringen muß.
  • Sackkarre von IKEA. Die ist zwar klein und nicht sonderlich belastbar. Aber sie ist echt sinnvoll für den Transport von Leergut und Wäschesacken. Insbesondere im Zusammenspiel mit den blauen IKEA-Taschen.
  • Eine Flasche Bleiche aus *nl, die ich immer vergesse ins Haus zu tragen.
  • Aus den bekannten Gründen natürlich ein Verbandskasten und ein Warndreieck.
  • Scheibenwaschanlagenzeug - aber natürlich leider die Sommerausstattung.
  • Mehrere abgegriffene Karten und Atlanten. Besonders wichtig der Städteatlas Düsseldorf, der einen Großteil der Gegend hier abdeckt und den ich kurz vor meinem Herzug erworben habe.
  • Eiskratzer.
  • Warnweste. Übrigens mit einem Logo eines weltbekannten CAD-Herstellers.
  • Leere Einkaufstasche
  • hellblaue Kuscheldecke. In die hat mich E. letzten Samstag eingewickelt, als wir nach Hause gefahren sind.
  • Starthilfekabel. Denn weil ich mein Auto manchmal selten bewege neigt es zu Batterieschwäche. Es hat einen ziemlich großen Durchmesser. Und die eine Klemme ist kaputt. Muß ich mal tauschen....
  • Silberne Frontscheibenabdeckung. Hilft im Winter gegen Frost und im Sommer gegen Sonnenhitze.
  • Een Paraplu. Also ein niederländischer Regenschirm. In ganz groß und ganz gelb. Von der Bahn.

Und dann halt noch den ganzen Müll aus leeren Kaugummipackungen und Kassenzetteln, der sich so im Laufe der Zeit ansammelt.

Jeder Autofahrer darf dieses Stöckchen aufgreifen und über einen Trackback würde ich mich sehr freuen.

19:04 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

22.01.2010

Freitagsfüller - die erste

Neulich habe ich im Netz etwas gefunden, das nicht wirklich ein Stock ist, aber so ähnlich. Bei Scrap-Impulse gibt es Freitags immer den Freitagsfüller - ein Lückentext zum Selbstausfüllen. Wer mag kann selber mitmachen.

Hier also meine Version von #43:

1. Gestern abend haben wir über die ModelWG gelästert, bis das Abendessen fertig war. Dann haben wir über Countdown gelästert und uns gewundert, warum alle Namen mit „B“ anfangen – vielleicht, weil es die zweite Folge war?

2. Der Januar war Anfangs ziemlich kalt dieses Jahr.

3. Das lustigste an unseren Katzen ist, dass sie so unheimlich unschuldig gucken können.

4. wo soll es denn jetzt hingehen?

5. Ich sage „Schatz, was soll ich anziehen?“, und er sagt „Kleidung wird einfach überbewertet. Geh’ doch nackt!“.

6. Anderen fällt manches einfach zu, und wir müssen es irgendwie finden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen tollen Abend im Laden, morgen habe ich das Übliche geplant und Sonntag möchte ich nicht nur ausschlafen, sondern auch abends Spaß haben!

 

12:50 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Zwickmühle

Da stecke ich mal wieder in einer ganz klassischen Zwickmühle.

Eines der vielen Programme, die ich in meinem Arbeitsalltag so betreue, zickt seit dem Update auf die Version 2010  rum und findet das eigene Temp-Verzeichnis im eigenen Programmordner nicht wirklich.
Eigenltich nur eine Lappalie, aber weil ich eh wegen anderer Dinge mit dem Support sprechen mußte, brachte ich auch dieses Manko aufs Tapet.

Der tapfere Supporter schlug vor, dass ich das Programm doch bitte auf C: im Rootverzeichnis installieren solle, weil dann das Problem nicht mehr bestünde.

Netter Versuch.

Denn zu den hier schon benannten Richtlinien gehört auch, dass sämtliche Programme nur unter c:programme zu installieren sind, weil nur in diesem Verzeichnis der Normalnutzer volle Schreib- und Leserechte hat.

An dieser Stelle komme ich also in eine gar lustige Zwickmühle: Ich soll in ein Verzeichnis installieren, in das ich nicht installieren darf.

*seufz*

Ich geh dann mal ein bißchen weinen.

08:24 Permalink | Kommentarstatus (3) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

21.01.2010

von Mausschubsern

Mein täglich Käsebrötchen verdiene ich mir ja durch eine Tätigkeit, die sich mit "EDV-Support" beschreiben läßt. Wenn also in gewissen Abteilungen Menschen Probleme mit einer Software haben, so wenden diese sich an mich und meine Kollegen in Studio 2032.
Einige Dinge lassen sich durchaus ferndmündlich regeln. Für anderes muß man dann die Fernwartung anwerfen (sehr praktische Sache das!) oder sich gar vor Ort bewegen.

Unsere XP-Clients sind ziemlich rigide eingestellt, so dass der User eigenltich kaum etwas machen kann. Zum Beispiel hat er keinen Zugriff auf die Systemeigenschaften etc. Und das ist ja eigentlich auch gut so. Deshalb muß man des öfteren mit "runas"-Befehlen arbeiten. Und einiges geht über die Kommandozeile halt einfacher als durch Mausschubsen.

Sobald man die Kommandozeile aufmacht und anfängt lustige Befehle einzuhacken und wenn aufgrund dieser Befehle dann auch noch irgendwelche Windowsfenster aufgehen, dann ist man in den Augen  des Normalnutzers plötzlich der absolute Held und EDV-Vollprofi. Und steigt in ihrer Achtung um mindestens drei Stufen.

Seltsamerweise habe ich von Betriebssystemen nicht so viel Ahnung sondern eher von den eingesetzten Softwareprodukten und der Qualität der zu verarbeitenden Daten, wofür ich meiner Meinung nach eigentlich die Anerkennung ernten sollte, die mir gebührt. Aber die Menschen sind wohl durch Tastatureingaben viel einfacher zu beeindrucken als durch wirkliches KnowHow.

Besser so als garnicht.

14:12 Permalink | Kommentarstatus (1) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

14.01.2010

Reim dich oder ich fress dich

Folgendes Schild hängt in seit kurz vor Weihnachten in einem Klamottenladen hier in Rheydt. Ohne Beweisbild glaubt mir das eh keiner!

14012010034_.jpg

14:09 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

12.01.2010

Die Sache mit dem Klößen

Kartoffelklöße sind in unserer Familie DAS Thema (neben den Markklößchen für die Suppe).

Mein Vater kam in Oberschlesien zur Welt und wir haben noch Verwandschaft dort. Und unsere Tante Elli hat meiner Mutter irgendwann mal gezeigt, wie man Kartoffelklöße macht. Seitdem hat meine Mutter in jahrelangen Versuchsreihen die Rezeptur verfeinert.

Zu Weihnachten lag nun unterm Baum eine Kartoffelpresse für mich. Also ein klares Zeichen, dass ich doch nun endlich auch mal selber Klößemachen lernen sollte. Und gestern trat ich dann mein Erbe an.
Das Rezept wurde telefonisch mit dem, was ich noch in Erinnerung hatte, abgeglichen und ich machte mich froh ans Werk.

Man nehme:
1kg mehlig kochende Kartoffeln.
1 Ei
Kartoffelmehl
Salz, Muskat.

Die Kartoffeln schälen und wie gewohnt mit etwas Salz kochen. Hierbei beachten, dass die Kartoffeln eher "al dente" denn zu matschig sind.
Die Kartoffeln möglichst heiß pressen. (was mit meiner neuen Presse primstens klappt).
Nun kommt der Trick: die Kartoffelmasse in der Schüssel vierteln und ein Viertel herausnehmen. Die entstandene Lücke durch Kartoffelmehl ersetzen. Die Masse aus 4/4 Kartoffeln und 1/4 Kartoffelmehl nun mit einem Ei, Salz und Muskat kräftig durchkneten. Die Kartoffelmasse muß möglichst heiß sein und den Teig muß man sehr gründlich kneten. *autsch*
Daraus nun schöne Klöße formen, die ungefähr die Größe eines Ei haben sollten.

Die Klöße dann in siedendes Wasser geben und wenn sie aufschwimmen sind sie gar.

Die ungekochten Klöße kannman übrigens bis zu vier Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Oder sogar einfrieren.

...und sie waren sehr sehr lecker.

Apropos Kartoffelmehl:
Eben jenes hatte ich gestern Mittag vergessen einzukaufen. Also habe ich mich abends nochmal zu ALD* aufgemacht, die zwar Maisstärke, aber kein Kartoffelmehl haben. Kurz dahinter ist aber der sogenannte "MIX-Markt" - ein Supermarkt mit osteuropäischen Lebensmitteln. Wo, wenn nicht dort, bekommt man Kartoffelmehl? Der Laden ist wirklich drollig und hat Produkte im Sortiment, von denen ich noch nicht mal wußte, dass es sie überhaupt gibt. So waren mir getrocknete Kalamari bisher total unbekannt...
Übrigens schwört meine Mutter auf das aus Polen importierte Kartoffelmehl, dass die Verwandschaft bei Besuchen mitzubringen hat.

09:21 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken