02.07.2009

Verzerrungen im Raum-Zeit-Kontinuum

Es gibt Dinge, die sind einfach doof doof doof doof zu machen. Dazu gehören Tätigkeiten wie "Spülmaschine ausräumen", "Staubsaugen" und "Stundenaufschreibung". (Wir führen hier eine Access-basierte DB, in der wir unsere Tätigkeiten nachhalten.)
Das sind alles Dinge, die ich mit Wonne prokastiniere - also bis Ultimo vor mir herschiebe. Und dann doch erledige, weil es halt keinen Ausweg gibt. Ich habe lange nach welchen gesucht und wirklich keine gefunden. Für keine der oben aufgeführten Tätigkeiten.

Nur manchmal bin ich hinterher erstaunt, wie schnell das doch ging. Und das es garnicht so schlimm war. Nur leider hält dieses Gefühl nie bis zum nächsten Mal. Dann schiebe ich wieder.

Ist aber schon kurios, dass unangenehme Tätigkeiten vorher gefühlt länger dauern, als sie dann hinterher wirklich waren.

16:15 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Prose...was?

Es gibt so schöne, leider inzwischen ausgestorbene, Wortspiele und Bilder. Ähnlich wie beim vorherigen Eintrag sind das zwar tolle Gleichnisse, aber was nutzt einem das, wenn einen keiner versteht.

So bin ich heute auf "Proselyten machen" gestossen. Hat nichts mit Krankheiten der Nasenschleimhaut zu tun, sondern bedeutet, dass man Anhänger an eine Idee findet,ohne diese wirklich davon zu überzeugen. Näheres in der allwissenden Müllhalde.

11:08 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Dütt undd Datt

Von mir hat man hier schon länger nichts gehört. Aber es gab auch nicht wirklich viel, das man hier berichten könnte. Aber ein Sammelsurium von Kleinigkeiten und Irrelevantem, das ich hier mal kuz zusammenfasse:

- Der Tod eines gewissen Michael Jackson läßt mich seltsam unberührt. Nu' isser halt tot, ja und? Viel mehr trifft mich der Tod von Farrah Fawcett, die bis zu ihrem Ende gekämpft hat.
Und am allermeisten geschockt hat mich, dass Pina Bausch nur wenige Tage nach ihrer Krebsdiagnose auch verstorben ist. Ich finde es traurig, dass deren Tode so wenig Platz einnehmen neben MJ.
Ähnlich war es bei Mutter Theresa. Sie starb kurz nach Princess Diana und deshalb ist sie einfach so aus dem Blick der Öffentlichkeit verschwunden.

- Hurra! Eine neue Version vom FireFox! Schneller, schöner, bunter.... aber meine Lieblingserweiterung ist noch nicht portiert (TabMixPlus). Aber stattdessen habe ich ein neue Erweiterung gefunden: FireBug. Diese verknüpft den Quelltext einer WebSeite mit ihrer Darstellung interaktiv. Feine Sache das.
Edit: Erweiterung doch noch gefunden: http://tmp.garyr.net/tab_mix_plus-dev-build.xpi



- Rettet das Datum! Äh? Im Kommunalwahlkampf hier in MG hat die FDP die Stadt mit Plakaten zugepflastert. Auf einigen steht "Save the Date!". Also: "Rettet das Datum!". Was wollen die uns damit sagen? Wir haben lange gerätselt und irgendwann habe ich dann doch mal das Netz bemüht. "Save the date!" ist eine amerikanische Redewendung, die genutzt wird, wenn man einen Termin schonmal bekannt geben will. Also zum Beispiel:"Haltet euch mal das letzte Wochenende im September frei, dann wollen wir heiraten!" (nur ein Beispiel! Im Hause Frl.T. und E. bestehen keinerlei Absichten in diese Richtung).(echt nicht). Die konkrete Einladung erfolgt dann erst später.
Also will die FDP darauf aufmerksam machen, dass man sich den Tag mal freihalten soll. Aber warum so kompliziert? Das versteht doch keine Sau, oder?

- Ansonsten ist es auch in RY muckelig warm. Eigentlich finde ich das sehr angenehm so. Aber gestern gab es auf allgemeinen Wunsch eines einzelnen Herrn unserer lustigen WG Auflauf. Die Küche war danach nicht mehr ohne Saunahandtuch betretbar. *ächz*

09:38 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

24.06.2009

Kleiner Ausritt

Gestern habe ich dann einen kleinen Fahrradausflug gemacht und insbesondere den Rückweg nach Hause genossen: Im Gegensatz zu Sonntag war es auch nach 21Uhr noch angenehm warm. Der Fahrtwind spielte mir sanft im Haar und der Rückenwind gab mir einen kräftigen Schubs, so dass mein Stahlross fast wie von allein heimwärts rollte. Die Schwalben huschten durch die laue Sommerluft und so könnte es eigentlich immer sein.

08:54 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

22.06.2009

Syrien oder Syrakus?

Zwar läßt sich nicht mehr rekonstruieren, ob Herr Hahm wirklich ein in Syrien geschmiedetes Schwert meinte oder auf Frau Gonsior eine Schwäche in Antike hat. Trotzdem mußte ich sehr über die Geschichtsvermengung in dem gescreenshoteten Artikel in der RP-online schmunzeln, den ich hier gelesen habe.

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Edit 23.06.2009: Inzwischen ist aus Damaskus wieder ein Damokles geworden. Zumindest online.

09:43 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Sommeranfang!

In meinem kleinen Leben habe ich weit über 30, schon fast 40 Sommer erlebt. So langsam müßte ich also kapiert haben, dass man sich nach der Witterung kleidet. Und nicht nach dem schieren Datum im Kalender.

Weil gestern ja Sommeranfang war, bin ich davon ausgegangen, dass es auch warm werden würde. Zwar schien dann Nachmittags die Sonne. Aber aufm Rad war es dann wirklich zu frisch in dem leichten Jerseykleid. Nach ein paar Metern hatte ich mich dann zwar warm gefahren, aber es war trotzdem ziemlich frisch.

Daraus lernen wir: Heute also wieder im langärmeligen T-Shirt und mit Joppe ins Büro fahren. Und auf eine jahreszeitlich angepaßte Steigerung der Temperaturen hoffen.

09:34 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

17.06.2009

Zweifelhafter Vermesserhumor...

Beim Kramen in alten Erinnerungen bin ich auf einen alten Plan gestossen, den wir irgendwnan mal in einer Bierlaune machten: Sollte ich je ein wie-auch-immer-geartetes Administratorentreffen veranstalten wollen, so wird es auf jeden Fall hier stattfinden.

Denn wo findet man so viele Fachbegriffe schon an einem Ort: Pearl, Apache und Borg. Und das auch noch in Rufweite zueinander.

11:44 Permalink | Kommentarstatus (1) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

16.06.2009

Auf die Finger geschaut

In der letzten Zeit ist mir beim Einkaufen folgendes aufgefallen: Man sucht sich seine Ware aus und trägt diese zur Kasse. Unter Umständen ist man die einzige Kundin in der Schlange. Man bezahlt sein Zeug und bekommt Wechselgeld und Ware ausgehändigt.

Und nun kommt das für mich Unangenehme: Irgendwer hat dem Verkaufspersonal beigebracht, dass sie solange hinter an der Kasse stehenbleiben soll, bis der Kunde seinen Kram eingepackt hat. Und bei mir dauert das halt immer ein wenig länger, bis ich Kassenzettel, Wechselgeld und Ware gut und sicher verstaut habe. Und dabei fühle ich mich vom Personal scharf beobachtet und auf die Finger geschaut.
Sobald ich mich dann vom Tresen löse, fängt auch die Verkäuferin wieder an rumzuwuseln.

15:03 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Bimmelgebimmel

Neben unserem Büro befindet sich eine große Kirche. Deren Kirchturmuhren neigen dazu verkehrt zu gehen. Im Moment stehen sie auf 7.28Uhr. Aber inzwischen scheinen sich die Techniker wohl zu kümmern. Denn im Moment ist das große Probebimmeln angesagt. Die Glocken schagen zu ungewöhnlichen Zeiten in seltsamen Rhythmen.... auf jeden Fall ist es unterhaltsam.

14:05 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

15.06.2009

Mainz und Meins

Werfen wir erstmal fünf Euro in die Wortspielkasse...

Ich hab hier schon ein paar Tage nichts mehr geschrieben, denn ich war auf einem kleinen, feinen, netten Motoradtreffen in Mainz! Dieses mal war nicht nur E. mit dabei, sondern auch die liebe H.. Es war sogar ihr erstes größeres Motorradtreffen.

Anfangs war das Wetter noch eher mau, besserte sich dann aber im Verlauf der Tage. Es wurde viel gefahren und gesehen. Unter anderem mal wieder an der Lorelei entlang. Ärgerlicherweise plagte mich die ganze Zeit eine fiese Dauermigräne *grummel*

In den letzten Jahren war ich auf so einigen Motorradtreffen. Aber noch nie haben so viele Leute ihre Maschinchen weggeworfen wie dieses Jahr. Zum Glück gab es keine körperlichen Verletzungen, aber schade um das schöne Blech bzw Plastik ist es dann doch schon.

Und hier noch ein paar Ausflugstipps in der Gegend:

- Kastell Saalburg
- Niederwalddenkmal
- Feldberg

13:47 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

05.06.2009

Niedliches und allzu Niedliches

Ich bin ja bekennende Leserin von CuteOverload und alles was glitzert und funkelt zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Zum Leidwesen von E. habe ich eine Affinität zu Kitsch und Kinderkram. (Trotzdem kommt mir kein Diddl ins Haus).

Was ich aber nicht verstehen oder nachvollziehen kann sind Frauen, die sich kleine Plüschtiere an ihre Handtaschen hängen: Da steht vor einem eine schick Ton-inTon gekleidete, durchaus seriöse und kompetenzausstrahlende Frau vor einem, die eine nette Handtasche bei sich hat. Und da hängt dann ein abgeschnuddeltes Mausebärchen dran. Und zerstört mit seiner Patina das ganze Bild einer respektablen Geschäftsperson.
Und manchmal hängt da sogar eine ganze Armada an Kuscheltieren am Reißverschluß und klimpern die Trägerin in die Unprofessionalität.

Wacht auf Mädels, ihr seid keine dreizehn mehr.

12:07 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken

Cooking spanish - Lesson One

Gestern habe ich dann endlich E.s Geburtstagsgeschenk eingelöst. Er hat mir nämlich eine Kochkurs geschenkt, in dem es um die Zubereitung von (spanischen) Tapas ging. Dieser Kurs fand hier in MG statt im Quartier XO (sehr sperriger Name für ein sehr schönes Objekt und Projekt). Nach eigenen Angaben eine der größten Kochschulen Deutschlands.

Auf jeden Fall habe ich mich gestern sehr knoblauchlastig knubbelig gefuttert und rolle heute ein wenig durch die Gegend.

Die Gruppe gestern war recht groß und man stand sich mit 17 Leuten dann doch ein wenig im Weg. Der Koch verbreitete eine ziemliche Hektik und Unruhe, war aber kompetent und hilfsbereit.

Die Küche war optimal vorbereitet: An jeden Arbeitsplatz waren alle Zutaten und Werkzeuge vorbereitet und mit einem Rezept versehen. Der Koch erklärte bei jedem Gericht, wie die Zubereitung funktioniert - was sich bei über 20 Leckereien dann doch etwas hinzog. Aber dann: ATTACKE! Und ich konnte sogar das Gericht zubereiten, das ich mir von vornherin auserkoren hatte: Hasenrückenspießchen. Denn ich liebe es so kleine Schweinereien auf Spießchen zu basteln *freu* Zwar bekommen wir die Rezepte erst demnächst per Mail zugestellt, aber trotzdem möchte ich dem geneigten Leser nicht die Anleitung (aus dem Kopf) vorenthalten. Zuerst wird der Hasenrücken in Mundgerechte Stücke geschnitten. Also etwa Wallnussgroß. Diese werden dann in einer Mischung in Sherry/Salz/Pfeffer mariniert und mit Thymian gewürzt. Währenddessen filetiert man eine Orange. (War meine Premiere: Ich dachte immer, dass das eine saumäßige Arbeit sei. Aber es geht eigentlich ganz flott). Diese werden dann mit Sherryessig und Salz/Pfeffer abgeschmekt. Aber irgendwie fehlte hier noch ein Pfiff an der Geschichte. Rosmarin? Ich muß da nochmal in mich gehen.
Dann werden die Hasenrückenstücke mit Oliven auf gewässerte Spießchen gefädelt. Fleisch-Olive-Fleisch-Olive-Fleisch. Und diese werden dann leckerschmecker angebraten in einer Pfanne. Der Bratensatz sah so lecker aus, dass ich die Orangenfilets hernach noch kurz mitangeschwenkt habe, um die Sauce schmackhafter zu machen. Die Spießchen werden dann mit der Sauce garniert serviert.

Während des Kochens gab es reichlich Wein und dann wurde serviert: Jeder bekam einen Vorspeisenteller mit 13 Köstlichkeiten... auch wenn einige köstlicher waren als andere. Diese wurden dann an einer großen Tafel eingenommen. Währenddessen räumten kleine Heinzelmännchen die Küche auf. Sehr praktisch!!!

Danach wurden die Hauptspeisen-Tapas auf einem Teller arrangiert. Auch diese waren köstlich, wenn auch sehr knoblauchlastig.
Der dazu gereichte Wein war bestimmt gut, aber nicht wirklich mein Fall, da zu tanninig. Irgendwie in Richtung Zinfandel - den mag ich einfach nicht.
Dazu gab es dann eine Kritik zu den Gerichten: Lob und Tadel waren gleich verteilt. Auch wenn man bei einigen Gerichten (Datteln im Speckmantel...) nicht viel verkehrt machen konnte. Und zum Schluß wurde lecker Espresso gereicht. Und E. hat mich ein wenig weinselig dann wieder eingesammelt und wunderte sich über meine Knoblauchfahne... ich durfte dann mit dem Rücken zu ihm schlafen *schmunzel*

Ich denke, dass ich dort noch weitere Kurse besuchen werde. Aber nur, wenn nicht mehr als 12 Leute anwesend sind.

10:57 Permalink | Kommentarstatus (0) | Trackbacks (0) | Per Email verschicken