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29.03.2006

Kletterpartie

Kaum angekommen wurde ich in einen Sprinter verfrachtet und durfte damt die canarischen Serpentinen austesten. Und dann hatte ich mir ja vorgenommen viel Wandern zu gehen. Und hab den Tourenvorschlag auch dankend angenommen. Nur wusste ich da noch nicht, wie viele Hoehenmeter zu ueberwinden sind. Aber ich hab mich tapfer geschlagen und nun einn Sonnenbrand im Nacken. Die letzte Etappe des Weges war uebrigens ein schmaler Pfad entlang eines Abgrunds. Nichts fuer schwache Nerven und Leute mit Hoehenangst.

Dafuer habe ich den heutign Tag recht faul in Puerto de Mogan verbracht.

Tena Lady

Da kommt davon, wenn man ausserhalb jeder Saison nach Gran Canaria fliegt. Mit meinen 33 Jahren habe ich den kompletten Altersdurchschnitt im Flieger halbiert. Das waren zu 90% Leute ueber 65. Das hat man dann auch an der Schlange am Bordklo gesehen. Ich denke, dass die TUI gut daran tun wuerde, mit Tena-Lady eine Kooperation einzugehen. Aber es war ein schoener Flug und ich hab in paar feine Luftbilder von MG machen koennen. Die kommen dann spaeter.

26.03.2006

Pressepräsenz

Gerade habe ich mit einem halben Auge die Wahlhocrechnungen verfolgt. Das Ergebnis will ich nicht wirklich kommentieren, mich interessiert eigentlich nur das Abschneiden von Petra in Hessen.

Tragisch finde ich aber die niedrige Wahlbeteiligung. In Sachsen-Anhalt sollen es nur 43% gewesen sein. Für mich ein deutliches Zeichen von Politikverdrossenheit. Und von selber schuld. Alle die, die über "die Politik" schimpfen, sind wahrscheinlich mal wieder nicht wählen gegangen. Manchmal denke ich, dass man auch hier die Wahlpflicht einführen sollte.

Im Bereich Politik ist mir in den letzten Wochen aufgefallen, dass die tägliche Präsenz in der Presse von Schröder irgendwie deutlich höher war, als die von Merkel ist. Oder kommt mir das nur so vor? Ich hab seit Tagen nichts mehr von der Frau gehört - obwohl ich täglich die Nachrichten in Radio, TV und Internet verfolge. 

 

Endspurt

Morgen geht es endlich los. Endlich das graue Mitteleuropa hinter mir lassen und mal wieder ausführlich die Sonne sehen!!! Darauf freue ich mich unheimlich.

Nachdem ich im November/Dezember schon für ein paar Tage in Budapest war und nun schon wieder in den Urlaub fliege, ist das für meine Verhältnisse eine sehr sehr enge Urlaubsfrequenz. Aber zum letzten Mal Sommer-Sonnen-Strand-Urlaub  habe ich vor drei Jahren in Thailand gemacht. Nun also Gran Canaria.

Aber davor haben die Götter noch einen kleinen Endsprut gesetzt. Weshalb ich seit längerem schon wach bin und meinen Rechner für mich arbeiten lasse. Nun fehlt mir nur noch der letzte Arbeitsschritt vorm Brennen der Daten und ich hoffe, dass alles klappt.

Und dann muß ich noch meine Siebensachen einpacken und hoffen, nichts zu vergessen. Aber das schön alles nacheinander und nicht gleichzeitig, weil es sonst eh nicht wirklich klappt.

23.03.2006

Biskin, Palmin, Butella

Da in den Blogs im Moment das Rate- und Rätselfieber ausgebrochen ist, ist mir auch noch ein kleines Rätsel eingefallen: In welchem Song der Poppgeschichte geht es um Bratfett? Dieser ist nicht als Single erschienen, sondern "nur" auf einer LP. Diese zählt aber zu den Klassikern - IMHO.

Der Rater bekommt von mir eine Postkarte ausm Gran Canaria-Urlaub. Wenn das nichts ist!

160 Stühle

Scheinbar unaufhaltbar wird es nun doch Frühling. Die Sonne scheint seit Tagen auf die dreckigen Fenster und ermahnt zum Putzen. *seufz* Das Cafe vorm Büro hat seit heute dann auch endlich Frühling und meint gut 160 Stühle draussen hinzustellen. Dazu dann noch 40 Tische. In den letzten Jahren wurden so häßliche grüne Monoblocksessel dorthin gestellt. Mit den passenden, noch häßlicheren Tischen. In grün. Aus Plastik. Wenn man sich auf solche Stühle setzt, verschwitzt einem der Rücken automatisch.
Dieses Jahr aber nutzt man Korbstühle in rot und beige. Sieht viel eleganter aus. Leider muß ich noch so lange arbeiten bis es zu kalt ist, sich darauf zu setzen und sie auszutesten. Aber die Gelegenheit wird sich hoffentlich irgendwann in diesem Sommer bieten!

22.03.2006

Verwirrung stiften

Vorhin habe ich nebenan im Taxiblog eine kleine Anekdote gelesen über die schnelle Reparatur einen Taxis. Mich hat diese Geschichte an mein erstes Auto erinnert.

Dabei handelte es sich um einen Mercedes Benz 22D - die W123-Reihe. Also ein echter Heizölferrari mit Muttenhaken (man beachte das "M"). Wir sind irgendwann eine Symbiose eingegangen und durch das Auto habe ich echt viel über KFZs gelernt. Denn an dem konnte man mit Hammer und Schraubenzieher so gut wie alles selbst reparieren. Auf weitere Details will ich hier (noch?) nicht eingehen. Ein paar bewegten sich am Rande der Legalität. Aber eine Geschichte will ich doch erwähnen:

Das Auto verfügte über einen Hebel zum Vorglühen auf der linken Seite. Dieser wurde zum Glühen in die erste Raste gezogen und wenn genug geglüht war, wurde durchgezogen zum Anlassen. Das Ausmachen des Wagens verlief in umgekehrter Reihenfolge: Zuerst drückt man den Hebel rein und beendet den Motor. Dann kann man erst den Zündschlüssel ziehen.
Diesen Hebel kann man auch drehen. Damit verstellt man das Standgas.

Nun meinte ein Bekannter meines Vaters vorne am Motor das Standgas hochstellen zu müssen, weil der Wagen angeblich im Stand unruhig lief. Ich meinte noch, dass das keine gute Idee wäre, weil ich dann den Motor niocht mehr stoppen könne, aber auf knapp 20jährige Blondinen hört ja keiner *seufz*. Also wird daran geschraubt und ich weiß ja, wie man es wieder richtig einstellt.

Also bin ich wieder gen Heimat gefahren und mußte unterwegs auf einem Parktplatz anhalten, weil ich einkaufen wollte. Und: Der Motor ging nicht aus. Also hab ich ihn klassisch abgewürgt (mach das mal mit einem hochtourig laufenden, gutmütigen Diesel) und die Motorhaube zum Verstellen geöffnet. In diesem Moment kam ein netter, junger Mann an und zeigte sich hilfsbereit: "Na? Springt er nicht an?" Darauf konnte ich dann nur wahrheitsgemäß antworten: "Nein, er geht nicht aus!". Jeder junge Mann kam sich dann doch sehr verarscht vor und wird wohl nie wieder einer Frau seine Hilfe anbieten. Ich habe zwar noch versucht zu beteuern, dass er wirklich nicht ausgehen würde und zur Zeit hervorragend anspränge, aber da war es wohl schon zu spät. *seufz*

Der Wagen hat mich dann noch etliche tausend Kilometer begleitet. Das traurige Ende erzähle ich dann ein anderes mal.

21.03.2006

schlechte Werbung

Ein paar Dinge passen einfach nicht zusammen: Haartonikumverkäufer mit Glatze, Friseure mit schlechter Frisur, übergewichtige Diätberaterinnen oder kurzatmige Sportinstruktoren. Heute ist mir ein weiteres Mitglied dieser Gruppe begegnet: Ein erkälteter Apotheker, der mich anschniefte.

Aber nun habe ich Nasenspray erworben - ganz sanft aus Meersalz. Meine Ma ist Nasenduschenfanatikerin, aber ich finde das ein wenig gruselig. Deshalb nun mal Nasenspray.

35 Jahre Aluminium-Fußballtor

Was man nicht alles feiern kann. Folgende Meldung hab ich gerade gefunden.

Ansonsten ist mein Leben gerade sehr turbulent und un-entspannt. Das geht mir sehr auf den Zeiger, denn ich habe Angst, dass ich was wichtiges vergesse. Aber andererseits habe ich nun endlich wieder das Grundrauschen, das mich in Schwung bringt. Denn ohne ein bißchen Streß komme ich nicht wirklich in Schwung und bin nicht wirklich kreativ. 

Nächste Woche um diese Zeit werde ich aber die Atlantikwellen an den Strand schlagen hören! 

20.03.2006

Wohnen nach Wunsch?

Am Wochenende mußte ich dann mal wieder in meinem Badezimmer tätig werden. Meine Wohnung finde ich eigentlich sehr schön. Aber zwei Dinge trüben den Gesamteindruck: Zum einen nervt mich die Schranksituation in meiner Küche, daran muß ich irgendwann mal was tun. Aber mir fehlt die Inspiration.

Zum anderen ist da die Sache mit dem Badezimmer. Die Keramiken und Armaturen sind alle voll funktionsfähig und in einem guten Zustand. Problem sind aber die Farben. Während die Wandfliesen noch ein dezentes Blättermuster aufweisen, so sind Kloschüssel, Waschbecken und Badewanne in einem sehr gewöhnungsbedürftigen alt-rosa Farbton gehalten. Nachdem ich mir einen Wolf an der Badewanne geputzt habe, ist mir aufgefallen, dass das keine Kalkablagerungen sind, sondern Auswaschungen im Emaille. *seufz*

Die Decke des Badezimmers ist mit quadratischen Styroporplatten beklebt. Diese sind nicht nur häßlich, sondern fallen auch von Zeit zu Zeit ab. Und dieses WE war mal wieder Zeit. Und ich durfte mich an der Badewanne hochhangeln und versuchen, den Styroporkleber irgendwie sinnvoll zu verteilen. Die Platten sind wieder alle oben. Mal schauen, wie lange es diesmal hält. Komischerweise klingt der Untergrund metallisch-hohl, wenn man dagegenklopft. Ein wenig so wie bei einem Wasserkessel.

Vielleicht hat der Vermieter ja irgendwann mal ein Einsehen mit mir und dem Badezimmer. Aber da das Badezimmer technisch einwandfrei ist, rechne ich nicht wirklich damit. Kann mich nicht mal einer bei "Wohnen nach Wunsch" oder so anmelden, damit die sich des Schadnfleckes annehmen?

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