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30.06.2006

Kuriositätenkabinett

Bei der Julia liegt ein Stöckchen rum, das ich hier aufnehmen möchte: man solle doch zehn Kuriositäten aus seinem Bücherregal preisgeben.

Da ich zwei Bücherregale habe (eines für berufsbezogenes im Büro und eines für den Rest im Wohnzimmer), findet sich da so einiges:

  1. Diverse Telephonbücher aus Orten, in denen ich irgendwann mal gelebt habe. Da das-ortliche.de wahrscheinlich aktueller ist und ich wirklich keine Aufstellung von Hautärzten in Kassel mehr brauchen werde, kann ich die eigentlich mal entsorgen.
  2. WORD 5.0 und MSDOS 5.5. Ersteres ist einfach ein solcher Brecher an Buch, der im Regal wirklich viel Platz einnimmt. Zweiteres nehme ich gerne zur Hand, um Eingaben für die Befehlszeile nachzuschlagen.
  3. Deutsch-Folk: Auf der Suche nach der verlorenen Tradition. Ist wohl irgendwann im Zuge meiner bündisch bewegten Pfadfinderzeit in meinen Besitz gelangt. Mit Folk Musik hab ich so garnichts am Hut.
  4. Straßennamen in Oldenburg - Nachtrag 1983. In OL hab ich studiert und mein Interesse an Straßennamen ist wohl ein Nebenprodukt meiner Diplomarbeit. Ich finde es schön zu wissen, warum eine Straße so heißt und welche Person dahinter steckt. Hier bräuchte ich nur über den Flur zu gehen und Frau J. zu fragen.
  5. Zuckerschnute. Dieses Buch hab ich aufm Grabbeltisch gefunden. Bei dem Roman handelt es sich tatsächlich um die Vorlage für das Drehbuch zu "Out of Sight". Jenem Film mit Clooney und Lopez, als man JLo noch gut finden durfte. Ich liebe diesen Film. Der Roman ist etwas anders von der Story her, und nicht minder spannend als der Film. Trotz des grottigen Titels.
  6. Die Prophezeiungen von Celestine. Steht da eigentlich nur, um Leute zu beeindrucken. Ist auch vom Grabbeltisch und habe ich noch nie gelesen.
  7. Diverse Schulatlanten. Teilweise so alt, dass darin Chemnitz noch Chemnitz und nicht wieder Chemnitz heißt.
  8. Geheimnisse alter Landkarten. Hab ich mal geschenkt bekommen und ist eine DDR-Ausgabe aus den achtziger. Mein Interesse für Karten hat ja auch meinen Berufswunsch geweckt. Und noch heute liebe ich Dinge wie die Tabula Peutingeriana.
  9. Ungarisch Sparachkurs auf Kassette. Vielleicht ja mal, wenn ich furchtbar viel Zeit habe. Damit ich endlich über "Közenöm" hinauskomme.
  10. Schwebende Beziehungen. Dieses Buch handelt vom Nordkanal, der mal von Neuss bis nach Venlo reichen sollte und von Napoleon geplant war. Näheres dazu kann man bei Wikipedia nachlesen. Während der Landesgartenschau 2002 wurde der Radweg entwickelt. An der Stelle, wo der Nordkanal die Niers gekreuzt hätte, wurde eine Schwebefähre erbaut. Und von dieser handelt das Buch "Schwebende Beziehungen". Des weiteren beinhaltet es als Faksimile die Baupläne des Nordkanals. Das Buch ist als limitierte Sonderauflage erschienen und ich hab mich mit jemandem gutgestellt, der noch unnumerierte exemplare übrig hatte. Ich halte es in Ehren und es kann bei mir gern bestaunt werden. Die Faksimiles beeindrucken durch Detailreichtum und Finesse.

Und daneben stehen noch Bildbände und Kunstbücher. Zwei Sachbücher der "Sendung mit der Maus". Wunderschöne Bilderbücher. Der Anhalter auf englisch. Und und und... und das alles alphabetisch sortiert.

Wer möchte, kann sich das Stöckchen mitnehmen. 

 

29.06.2006

Reduce to the Max

Vorhin in der Mittagspause führte mein Weg an verschiedenen Geschäften vorbei. Diese werben mit irgendwelchen Rabattaktionen. Die die Preigestaltung für gemeinhin aber ziemlich kompliziert machen: 25% auf alle WM-Artikel. Bis auf bereits reduzierte Ware oder elektronische Artikel: Kann mir mal einer sagen, was dann wie viel kostet?

20% auf nicht reduzierte Ware: Und wie finde ich raus, was schon reduziert ist? 

Alle Ware mit rotem Aufkleber 30% reduziert: Und was mache ich, wenn das Preisetikett fehlt? So macht einkaufen keinen Spaß und ich vermeide solche Geschäfte.

Soccer

Nachdem ich gestern durch Zufall gelesen habe, dass sich das Wort "Soccer" von "Association" ableitet - weil der Fußball halt organisiert war - ist mir heute mal wieder aufgefallen, dass seit dem Beginn der WM immer mehr Jungs auf der Straße Fußball spielen. In den letzten Jahren war das irgendwie nicht so.

Ich finde das gut. Auch wenn ich schon mehrfach den Bällen ausweichen mußte. 

28.06.2006

Katzenkost

Vorhin blättere ich gelangweilt durch das PLUS-Prospekt, welches heute in meinem Briefkasten lag. Eingedenk der armen Leutchen, die die Zeitungen verteilen - wir hatten das ja in den Nachbarblogs - konnte ich es mir nicht verkneifen.

Auf der einen Seite werden Katzenutensilien angeboten: Kratzbäume und anderes Spielzeug. Ich bin mir 100% sicher, dass unsere Katze diese geflissentlich ignorieren würde und sie nicht mit Arsch angucken würde. Das wäre ihr viel zu profan. Wenn spielen, dann mit wirklichen Dingen, die auch Frauchen benutzen: Papiertüten. 

Des weiteren als Kracher des Tages: Katzenfutter namens "Chakira". Ich hab zuerst gedacht, ich hätte mich verlesen. 

27.06.2006

Ein Ring, sie zu knechten

Meine Mutter hat letzte Woche übrigens großes pech gehabt. Bei der Gartenarbeit wurde sie in den Ringfinger gestochen von einer Biene. Das war nicht weiter schlimm: Sie hat das Ganze gekühlt und Soventol oder sowas draufgeschmiert und den Finger geflissentlich Finger sein lassen und sich nicht weiter dran gestört. 

Am nächsten Morgen aber war der Finger dann so geschwollen, dass der Ring nicht mehr abging. Im Laufe des Tages schwoll der Finger immer weiter an, so dass sie gen Abend dann die Notaufnahme besuchen mußte. Selbst mein Vater hat daheim kein passendes Werkzeug. Dort wurde ihr dann zum Glück geholfen. Aber ihr Finger sieht ziemlich fies aus, tut aber wohl nicht wirklich weh.

Also: Gute Besserung an Mama. Und allen anderen sei Vorsicht geraten bei der Gartenarbeit.

Wo's all die feinen Sachen gibt

And now for something completly different.

In meinen Bookmarks habe ich gerade einen schnuckeligen Link entdeckt: Wenn man bei ALDI-Süd einkaufen gehen würde und jeden Artikel (bis auf Sonderaktionen) mitnähme, müßte man €1740,90 bezahlen.

Wohier ich das weiß? Schaut bei koever.com nach. Auch geeignet zur Planung des nächsten Einkaufs. Dort findet man auch eine Aktions-Vorhersage.

 

26.06.2006

Kopfrechnen

Beim Herrn Medienjunkie gibt es zur Zeit einen Aufruf. Er bittet, dass man doch über seinen ersten Job schreiben solle, was ich hiermit auch gern machen will.

Mein erster Job hat viel mit Kopfrechnen zu tun. Durch Vermittlung unserer Nachbarin Frau H. gelangte ich an den Job bei meinem Chef N. Meine Aufgabe war es, auf Schützenfesten und Kirmessen Pommes&Bratwurst zu verkaufen. Der Lohn war sehr schwarz und gut. Nachteil waren die elenden Arbeitszeiten. Teilweise 20h am Stück und das auch noch nachts und am Wochenende. Aber andererseits war ich stets dort, wo eh der Bär steppte und meine Freunde waren. Und andererseits haben ein paar meiner Freundinnen Bier verkauft, was eine Symbiose ergab.
Weiterer Vorteil an den Arbeitszeiten: Während andere unter der Woche am Fließband malochten, konnte ich meinen Hintern am Baggerloch in die Sonne halten.

Bei der Arbeit hatten wir immer ziemlich viel Spaß, weil die Standbesetzung sich zumeist supergut verstanden hat. Übrigens hatten die meisten von uns Abitur..... Aber nach 8h Arbeit konnte man es ohne Alkohol nicht mehr ertragen. Somit wurde Bier/Cola-Cognac oder was weiß ich ausgepackt. Schließlich muß man sich ja seinen Gästen angleichen.

Weiterer Nachteil war die Geruchsbelastung. Denn der Pommesdampf und Bratwurstrauch zog einem unweigerlich in die Haare und die Klamotten. Das Currypulver färbt Kittel und Hände gelb. Und irgendwie vergeht einem der Hunger auf Pommes. (der sich inzwischen leider wieder eingestellt hat). Aber der Pommesdampf hat sich als guter Haarfestiger herausgestellt. Und Spliss hatte ich damals auch nicht, weil die Haare immer gut geölt wurden.

Noch heute hab ich den Dreh raus, wie gute Pommes gemacht werden und beim Grillen drückt man mir schnell die Zange in die Hand (obwohl ich Mädchen bin). Und angenehmster Nebeneffekt ist wohl, dass ich gut Kopfrechnen kann. Aber nur D-mark. Mit Euro klappt das nicht so gut..... 

Feste feiern wie sie fallen

Am Wochenende war es endlich so weit. _Das_ Ereignis des Jahres sollte stattfinden. Nämlich eine meiner zahlreichen Cousinen hat endlich kirchlich geheiratet. Es war ein rauschendes Fest. Das Wetter war superb, Deutschland hat 2:0 gewonnen. Das Essen war super, die Band war spitze und die Stimmung war einsame Klasse. Ich hoffe und wünsche, dass die Ehe genau so harmonisch wird, wie die Hochzeitsfeier.

Auf jeden Fall bin ich nun ziemlich erschlagen und laviere so durch den Tag. Vielleicht werde ich ja nochmal irgendwann wach. 

23.06.2006

In Farbe und bunt

Vorm Haus steht der Vermieter mit einem Malermeister und diskutiert Farben. Es scheint so, alsob unser Haus, das sehr trist und grau ist, einen neuen Anstrich bekommt. Die Spannung steigt!

22.06.2006

ein Hut, ein Stock, ein Damenunterrock

Nachdem die Thilde mir ein Stöckchen zugeworfen hat, will ich das auch gleich mal weiterverteilen.

Viel Spaß dabei!

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