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31.10.2006

vor Jahresfrist

Schon seit über einem Jahr schreibe ich hier leise vor mich hin. Also darf man dann auch mal ein Jahr zurückschauen: Denn heute morgen ist mir eingefallen, dass ich exakt heute vor einem Jahr auf einer kleinen Halloween-Party war. Diese hat sich im Nachhinein als ziemlich schicksalhaft herausgestellt hat.
Ich habe dort Leute kennengelernt, die heute sehr wichtig für mich geworden sind. Diese Begegnungen beeinflussen mich heute sehr.

Heute Abend geht es wieder auf eine Halloweenparty. Dieses mal aber in einem sehr großen und öffentlichen Rahmen. Bin sehr gespannt. Vielleicht ist der Abend ja genauso schicksalhaft?

30.10.2006

die Zeitumstellung und ich

Im Moment leide ich still vor mich hin. Mein Magen sagt: "Endlich Mittagspause! Kalorienzufuhr starten" Meine Uhr sagt:"Ne Stunde noch bis zur Mittagspause!". Die Zeiten sind hart, aber ungerecht. 

Ähnlich wird es mir heute gegen Feierabend gehen.

Und da ich das Haus ja gegen 7Uhr verlasse, muß ich trotzdem noch morgens das Licht am Rad anmachen.

Somit bringt mir die Zeitumstellung wirklich nichts.

Ich hoffe, dass demnächst dieser ganze Humbug abgeschafft wird. Für mich persönlich wiegen die Unannehmlichkeiten schwerer als das längere Tageslicht im Sommer.

Siehe auch hier. 

29.10.2006

Kalt und heiß

Den gestrigen Tag habe ich zur gründlichen Hausarbeit genutzt und all das gemacht, was man sonst seltener tut. Zum Beispiel das Enteisen des Kühlschrankes. Das ist ne Arbeit, die immer ziemlich lang dauert, auch wenn man mit dem Heißluftföhn nacharbeitet. Auch wenn man das ja eigentlich nicht machen soll.
Ich hab da nen Berg Eis rausgeholt und wundere mich, wie groß das Eiswürfelfach in Wirklichkeit ist. Dabei hatte ich ein gar fröhliches Lied auf den Lippen (Achtung, Kalaueralarm:) (kommt gesunden besser als geschrieben) "Uptown Girl, lass uns den Kühlschrank doch mal, Uptowngirl".

Den Abend habe ich dann ich furchtbar netter Begleitung in der Sauna verbracht. Und somit die Kälte am Morgen wieder voll ausgeglichen. 

27.10.2006

mal wieder ein Blick zurück

Auf der Messe in München vor zwei Wochen habe ich meine Ex-Chefin B. wiedergertroffen. Und weil sie wirklich nett ist, hab ich sie gebeten, dass sie sich doch des Öfteren mal melden soll.

Nun war sie gestern in D'dorf unterwegs und aufm Rückweg nach SB meldete sie sich dann bei mir aufn Kaffee.

Wir haben dann erstmal alles durchgehechelt, was man wissen muß. Kollege G. ist immernoch mit Ex-Azubine C. zusammen, hat sich aber im Sommer beim Kanufahren das Bein gebrochen. Büronachbar O. lebt auch noch. Aber Ex-Chef G., der nach der Firmenpleite sich vom Deutschen Entwicklungsdienst hat anheuern lassen, ist in Usbekistan geblieben und hat eine Einheimische geheiratet.

Das freut mich sehr für B., denn sie ist die Ex vom Ex-Chef G.. Ich bin froh, dass sie das Arsch los ist. Damals epfand ich es als eine wirkliche Schweinerei, dass er mich vor den Augen seiner Partnerin angeflirtet hat. Aber was will man machen, wenn einen der Chef anflirtet? Man kann es einfach nur geflissentlich ignorieren und ihm aus dem weg gehen.

So wird am Ende alles gut: Ich arbeite in MG, die Reste des Ladens sind aufgekauft worde, so das Kollege G. und B. ein Auskommen haben, Ex-Chef Mi. ist in der Nähe von MUC glücklich geworden mit Kind&Kegel, Ex-Chef Ma. ist glücklich bei einem internationalen Großkonzern, die A. ist glücklich als Freiberuflerin, der A. ist bei einem FM-Unternehmen in Stuttgart. Wenn ich vorher gewußt hätte, dass das Leben so schön sein kann, dann hätte man damals ganz anders gehandelt und nicht an dieser Klitsche festgehalten und schon nach der ersten Insolvenz aufgegeben.

26.10.2006

Haussegen wieder gerade

Gesternabend hatte ich endlich ausreichend die Gelegenheit, den Haussegen bei uns wieder gerade zu hängen. Wie sich der geneigte Leser vielleicht erinnert, habe ich unlängst über meinen Nachbarn mit dem Septumpiercing gelästert. Und damals habe ich ihn ziemlich heftig angefahren.

Gestern trafen wir uns durch Zufall und er brauchte einen 8er-Bohrer. Sowas hab ich natürlich immer griffbereit und war damit schnell zu Hand.

Danach sind wir dann noch ein wenig ins Schnacken gekommen und dabei haben wir festgestellt, dass wir im Saarland den gleichen Piercer hatten. *Seufz* Das waren noch Zeiten, als ich mal eben schnell bei GenerationX vorbeischauen konnte. Wenn ich dort heute noch wohnen würde, dann hätte ich bestimmt noch mehr Metall im Körper.

Die Jungs sind so Anfang 20. Im Gespräch kamen wir auf das Thema "Musik" zu sprechen und er fragte besorgt, ob diese nicht zu laut wäre. Von Musik hab ich noch nicht viel von oben gehört, aber vielleicht kommt das ja noch. Dabei ist mir aufgefallen, wie wichtig ihm war, welche Art von Musik ich denn höre. Und dass er die Mädels von oben darüber definiert hat, dass sie Charts und HipHop hören würden. Da ich im Moment eine eher ruhige musikalische Phase durchmache, mußte ich von "EasyListening" und "Jazziges" und "Chillen" und solchen Begriffen anfangen... Man wird halt ruhiger im Laufe der Jahre und irgendwann geht einem der dauernde Metallsound auf den Zeiger. Und dann merkt man auch, dass man Leute nicht nur darüber charakterisieren sollte, welche CDs sie gerade hören.

PLZ

Vorhin in der Mittagspause wollte ich schnell mal eben zur Drogerie. Da der eine D*M im Moment umbaut, ist der andere D*M sehr überfüllt, weshalb ich mal auf R*ssmann ausgewichen bin.

Diese sammeln hier im Moment Postleitzahlen beim Kassiervorgang. Wohl wegen der Prospektverteilung.

Es war an beiden kann eine recht lange Schlange und eine große Menge älterer Personen und solcher mit "Migrationshintergrund". Mich hat es dann doch geärgert, dass die Kassiererinnen von jedem die PLZ wissen wollten. Aber alle Kunden vor mir haben diesen Wunsch nicht auf Anhieb verstanden, sondern es entwickelte sich daraus ein Dialog, der die Warteschlange nur unnötig verlängerte. Und in meinen Augen dürften Rentner zwischen 12.30 und 13.30 eh nicht einkaufen gehen, weil sie meine kurze Mittagspause durch unnötige Wartezeit (Cent mit Gichtfingern aus Portemonnaie kramen) verkürzen.

So, nun geht es mir besser. 

Schriftart gesucht

Liebe Mitlesenden, heute erbitte ich mal Ihre Mithilfe. Denn ich suche zur Zeit recht verzweifelt einen Font (Schriftart), die aussieht wie der Kilometerzähler in einem Tachometer. Also weiße Zahlen auf schwarzen Grund.

Wenn jemand sowas hat oder weiß, mit welchem Suchbegriff ich sowas finden kann, dann bitte ich um kurze Meldung an mich. Am besten an trillian4 @ freenet.de

Vielen Dank schonmal! 

 

P.S.: Ergänzung: So sollte das aussehen. Möglichst noch mit Highlight, damit es als Walze wirkt.medium_Bild2.gif

Fernreisen

Ich hab ja nicht nur die hier oft erwähnten Cousinen, sondern auch ein paar Cousins (aber sie sind wirklich in der Unterzahl). Mein Cousin C. hat eine Freundin, die Geologie studiert. Und die wird als Praktikum für 10 Wochen in die Antarktis fahren.
Das macht mich richtig neidisch und das will ich auch. *trotz*

Als Vorbereitung wird sie erstmal beim AWI (welches ich noch aus meinen Bremerhavener Tagen kenne) auf Herz&Nieren beim Arzt durchgecheckt, damit sie nicht irgendwo südlich des 75° Breitengrades plötzlich Zahnschmerzen bekommt.

Es geht wohl per Flieger nach Feuerland, von dort aus per Boot in die Antarktis und dann wieder retour. Das stelle ich mir sehr abenteuerlich und spannend vor. Unendliche Weiten von Eis und Schnee. Stürme und Sonnenglanz. Und keine Eisbären, die Pinguine fressen - warum eigentlich nicht? (just kidding).

Also, ich wünsche S. viel Glück bei der Reise und hoffe hinterher davon detailliert berichtet zu bekommen. 

25.10.2006

Werbeunterbrechung?

Da lese ich vorhin im SpOn, dass der erste Filmkonzern in den USA von nun an die Szenen, in denen geraucht wird, mit Warnhinweisen unterlegen will.

Die Amerikaner wollen den Kinobesuchern also mal wieder ein Stückchen freie Meinungsbildung abnehmen.

Und als erster Film soll ClerksII dienen. Das finde ich schon ziemlich zynisch.

24.10.2006

Jeder für sich

Im SpOn hab ich mal wieder einen Impuls für einen Eintrag hier gefunden.

In einigen US-amerikanischen Schulen soll nach Geschlechtern getrennter Unterricht stattfinden. Und einige regen sich darüber auf und argumentieren, dass das zu Diskriminierung führen könnte.

Ich selber war auch eine Mädchenschule. Und das war auch gut so. Sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Meine Schule war damals das letzte öffentliche Mädchengymnasium in NRW. Nachdem dort die Koedukation eingeführt wurde, gab es nur noch kirchliche Mädchenschulen.

Als ich im 7. Schuljahr war, fand ich das natürlich auch doof, dass da keine Jungs waren. Und Mädels untereinander kämpfen mit viel härteren Bandagen als wenn Jungs dabei sind. Aber das hat hart gemacht.

Von den Mädels, mit denen ich Abi gemacht habe, hat ein großer Teil typische Männerberufe ergriffen. Ich bin da nicht die einzige Ingenieurin und es gibt ne Reihe Informatikerinnen oder sogar Elektroingenieurinnen. Eine hat sogar in Aachen studiert....

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es für Jungs besser sein soll, wenn Mädels mit in der Klasse sind. Wenn ich Töchter hätte, kämen sie aber trotzdem auf eine Mädchenschule. 

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