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31.01.2007
saubere Sache?
Bei uns im Erdgeschoß wohnt Oma G., über die ich hier schon mehrfach berichtet habe. Ihre Tochter wohnte früher mal nebenan, ist aber inzwischen weggezogen. Irgendwie hatte es sich ergeben, dass sie bei uns im Haus den Flur putzt.
Schon seit längerer Zeit war mir aufgefallen, dass sie das mit dem Putzen wohl nicht wirklich ernst nimmt: Zum Einen habe ich sie nie bei uns im Haus gesehen. Was ja nicht wirklich viel heißen will, da ich ja auch den ganzen Tag unterwegs bin. Aber es roch im Haus auch nie nach Putzmittel. Und im Übrigen lag oft auch lange Dreck einfach rum. In den Ecken dann noch Spinnweben - es sah einfach nicht danach aus, alsob dort geputzt werden würde.
Zwischen den Feiertagen hatte ich mit meinem Vermieter telefoniert, weil es keinen vernünftigen Schneeräumplan bei uns gab. Dabei habe ich dann unter anderem erfahren, dass die Frau im wöschentlichen Wechsel fegen und wischen sollte. Schließlich hat sie dafür 50Euo im Monat bekommen.
Meinem Vermieter habe ich dann erzählt, dass es danach nicht wirklich aussehen würde.
Inzwischen haben sich wohl auch die Mädchen von oben beschwert.
Daraufhin hat mein Vermieter wohl die Frau angerufen und sich bei ihr beschwert. Sie hat mit Unverständnis reagiert und kurze Zeit später zurückgerufen und den Kram wohl hingeworfen.
Mein Kommentar dazu: Getroffene Hunde bellen.
All das habe ich gestern erfahren, als ich mit der Frau vom Vermieter telefoniert habe. Und sie hat mich gebeten, dass ich mich darum kümmere, dass von nunan die Hausbewohner selber die Flurreinigung übernehmen.
Also darf ich mir was ausdenken und die verschiedenen Möglichkeiten durchspielen:
a) Jeder putzt jede Woche von seiner Wohnungstür die Treppe herab.
b) Jeder putzt alle paar Wochen das komplette Haus.
c) Jemand wird engagiert. Wobei es da noch die Varianten gäbe ob es jemand aus dem Haus oder wer Fremdes macht.
Bei Vorschlag a) wäre der Nachteil, dass ich die Frau mit der Arschkarte bin, weil ich im ersten Stock wohne und sich bei mir der meiste Dreck ansammelt. Und es ist keiner wirklich für den Keller und die Treppe dorthin zuständig.
bei vorschlag b) hätte auch ich wieder die Arschkarte gezogen, weil ich dann dort putze, wo ich selber nie langgehe.
Vielleicht doch vorschlag c)?
Irgendjemand hier noch andere Vorschläge?
Werde demnächst mal eine kleine Hausversammlung einberufen und mal gucken, was sich so basisdemokratisch ergibt.
Kommentarstatus
Du bist eine echt ideale Mieterin: nimmst den Vermietern deren ureigenste Arbeit und Verantwortung ab. Ich hoffe, du findest eine gute Lösung, die alle mittragen, und dass es nicht an dir hängenbleibt.
Veröffentlicht von: Thilde | 31.01.2007
Schon klar, dass ich deren Job erledige. Aber so kann ich das zumindest auf die für mich angenehmste Art deichseln.
Veröffentlicht von: trillian | 31.01.2007


