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29.05.2007

Noch zwei weniger

Vor ein paar Tagen habe ich berichtet, dass die beiden Supermärkte in meiner Nähe aus unterschiedlichen Gründen geschlossen sind.

Vorhin war ich dann mal unterwegs, um mir einen Liter Milch zu kaufen. Das artete in ein Abenteuer aus und anscheinend haben sich die Lebensmittelhändler verschworen.

Denn der andere PLUS hat auch zu und anscheinend sind die beiden fusioniert. Und darüberhinaus hat die Feinkostabteilung im Karstadt auch aufgegeben.... Wenn das so weitergeht, dann wird ein normaler Tageseinkauf zu einem logistischen Problem.

Ergänzung 30.05.07: Übrigens hat der italienische Feinkostsupermarkt beim Bismarckplatz auch zu gemacht... *seufz* 

Beleuchtung

Samstagabend war ich irgendwie super verpeilt und lief ein paar Meter neben mir her. Wahrscheinlich hat die Merengue, mit der E, uns unterhalten wollte, mein Gehrin aufgeweicht.

Nachdem ich etwa zum 32.tausensten Mal etwas ausm Kühlschrank geholt hatte und zum 27.tausensten Mal etwas in die Spülmaschine gestellt habe, wunderte ich mich doch tatsählich, warum denn die Beleuchtung in der Spüli nicht funktionieren würde und es darin so dunkel ist. *vor_den_Kopf_hau*

Inzwischen geht es wieder und die Ärzte sagen, dass das alle snicht so schlimm ist.*grinsdebil* 

das perfekte Verbrechen

Weil es gestern immernoch sehr geregnet hat und E. und ich nach dem turbulenten Wochenende zu nichts Aktivem mehr in der Lage waren, sind wir ins Kino gegangen. Diese Idee hat sich als sehr gut erwiesen.

Wir haben uns "Das perfekte Verbrechen" angeschaut. Ein wirklich sehr netter Film. E. ist ein großer Hopkins-Fan und allein deswegen versprach der Film gute Unterhaltung.

Der Plot ist spannend, aber nicht wirklich überaschend. Die Figuren sind liebevoll gezeichnet und nicht ohne Ironie. Grundsolides Handwerk also. Beeindruckend fand ich die Ähnlichkeit von Darsteller Ryan Gosling mit Jürgen Vogel. Nur dass Gosling die besseren Zähne hat...

Ansonsten erwartet den Zuschauer eine Filmausstattung, die bis ins letzte Detail designt ist. Schöner wohnen. Und ich will diese weißen Liegestühle wirklich dringend haben....

Freie Wildbahn

Am Sonntagabend habe ich eine Geschichte gehört, die ich dann auch gleich recherchieren mußte.

R. und M. erzählten von einer Nachtwanderung entlang der Erft. M. erzählte, wie sie sich sehr erschrocken hat, weil es irgendwo raschelte und dann plötzlich ein Nutria vor ihr stand.

Was mich sehr erstaunt hat, dachte ich doch, dass Nutria eigentlich in Südamerika ansässig sind. R. klärte mich dann auf, dass es fürher in Bergheim eine Nutria-Zucht gab und dort dann natürlich einige Tiere abgehauen sind und es sich seitdem am Niederrhein bequem gemacht haben.

Der Wikipedia-Artikel unterstützt die Version der Geschichte.

Bisher kannte ich (aus eigenem Leidwesen) nur die Stories über Waschbären im Habichtsald in Kassel. Dort muß man "Gelbe Säcke" und andere Müllbehälter immer gut wegpacken.

Die Nutrias sind wirklich groß. Ich würde mich zu Tode erschrecken, wenn so ein Viech nachts meinen Weg kreuzen würde. 

 

25.05.2007

M&M

Dieser Eintrag hat nichts mit Schokolade zu tun. Aber mit Musik.

Vor ein paar Jahren hat mein Schwester mir eine CD einer Frauenband zum Geburtstag geschenkt. Diese hatte damals gerade "Herr Rossi" gecovert und hat damit einige Kreise gezogen. Ich will nicht sagen, dass der Song ein Hit war. Aber ich habe ihn damals doch im Radio gehört.

Die Band heißt nach wie vor "Die Moulinettes" und sie machen so richtig schönen Schabbah-Sound. Die WebSeite ist sehr schön gestaltet und witzig gemacht. Aber die sich öffnenden Fenster zerstören leider die Browsereinstellungen. Also mit Vorsicht betrachten. Mein Lieblingsstück ist "Winter in Kanada", das ich inzwischen auch in einer Version von Götz Alsmann gehört habe - aber das ist ein anderes Thema.

Auf der anderen Seite gab es da eine Band namens "Die Mobilettes". Nicht nur der Name ist sehr ähnlich, sondern auch der Sound. Irgendwann ist ein Lied von denen auf einer Kassette(!) von mir gelandet. CDs brennen war damals noch recht unerschwinglich. Dieses Lied heißt "Tu' mir weh!", was nicht unbedingt im sado-masochistischem Sinne gemeint ist. Sondern das Lied handelt eher davon, dass _sie_ unglücklich in _ihn_ verliebt ist und eh schon wegen ihm heult. Dann kann er ihr doch auch bitte weh tun, damit sich das auch lohnt ("...also lass' mich diejenige sein, die deinetwegen weint..."). Wenn jemand der Mitlesenden weiß, was aus der Band geworden ist. Oder jemand sogar dieses Lied als digitalen Datenträger besitzt (ich habe es ja nur analog), dann würde ich mich über eine Meldung sehr freuen. Eine WebRecherche hat leider nicht viel sinnvolles erbracht.

24.05.2007

Chaoswochen

Zwar passiert vorneherum hier im Blog nicht wirklich viel. Aber im Hintergrund ist viel los. Zum Einen das Tagesgeschehen, dass ich aufmerksam verfolge: Spendenskandale im Essener Klinikum: Menschen sollen tausende von €uronen bezahlt haben, um ein Krankenhausbett zu bekommen. Das sind Zustände wie in einem Schwellenland.


Oder dass die Radsportler endlich dazu stehen, dass sie gedopt haben. Diese Tatsache war ja eigentlich allen schon immer klar. Zwar ist es recht feige von den Beteiligten, sich erst jetzt dazu zu äußern, wo die Sache eh verjährt ist. Aber besser spät als nie.

Wie die Welt wohl ganz ohne Doping im Sport aussehen würde? Ich glaube, dass sich die Aufstellung von neuen Weltrekorden in den nächsten 10 Jahren dann erstmal erledigt hätte.

Und dann ist E. gerade dabei seinen Arbeitsplatz zu wechseln. Was eine sehr spannende, aber auch nervenaufreibende Situation ist. Aber der neue Lustgewinn am Job setzt ungeahnte Motivationsschübe frei.

Und dann ist da noch die Sache mit der Ungezieferattacke in T.-R.. Und den Rest des Trubels, den diese Location so mit sich bringt.

Und am Wochenende ist dann endlich mal eine gemeinsame Ausfahrt von E. und mir aufm Motorrad angesagt. Also mit zwei Motorrädern. Um genau zu sein mit zwei roten Motorrädern aus aiatischer Fertigung. Aber ansonsten haben die beiden nicht viel gemein. Meine XJ ist eher ungepflegt und ein paar Jahre älter. Sie hat sehr sehr sehr viel weniger PS und eine unversierte Fahrerin. Die schnuckelige VFR von E. ist hingegen blitzend checkheftgepflegt und wurde in der Vergangenheit viel von seinem Besitzer gefahren. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass sich das auf meiner Seite mit dem viel fahren diese Saison ändern wird. Die Eifel liegt wartend vor der Tür und ich hoffe, dass mir einer die Ideallinien zeigen wird.

Where the streets have no name

In jeder Stadt gibt es jede Menge Straßen. Man kann über den Daumen gepeilt sagen, dass in jeder Straße gut 100 Personen wohnen. Also hat eine Stadt mit 160000 Einwohnern ungefähr 1600 Straßen.
Diese Straßen tragen natürlich alle Namen und die Häuser darin sind durchnumeriert.
Im Zuge meiner Diplomarbeit habe ich mich mal sehr intensiv mit Straßennamen beschäftigt. Zum Beispiel gibt es ja Viertel mit ähnlichen Namen: Musikerviertel (Mozartstraße, Wangerweg, Brucknerallee...) oder Hanseviertel (Revaler Straße, Rostocker Straße....).

Das ist ja alles schön und gut. Aber so manche Straßennamen ärgern mich. Nämlich solche, die auf kein Formular passen (in Westfalen beliebt: “Anette-von-Droste-Hülshoff-Straße” oder “Friedrich-Wilhelm-Weber-Straße”). Sowas tut nicht wirklich Not.

Und dann gibt es noch Straßen mit Sonderzeichen drin, die einem das Leben nur unnötig schwer machen. Umlaute sind ja gebräuchlich. Aber französische Accents sind einfach nur doof.

Und so richtig unmöglich finde ich Straßennamen, die man jedes Mal buchstabieren muß. Also Straßen, die anders geschrieben werden, als man meint: Ich habe mal in der “Marie-Calm-Straße” gearbeitet. Das war Frust pur, weil man immer “Calm-mit”c”” sagen mußte. Oder wie mein Motorradschrauber (der auch Auslöser für dieses Posting war): Seine Werkstatt ist in der Linsellesstraße. Die Partnergemeinde der Stadt. Und der arme Herr Kantert muß jedes Mal diesen Namen buchstabieren, wenn er angerufen wird. Das kann doch keine wirkliche Lösung sein.

Übrigens finde ich Personennamen als Straßennamen irgendwie doof. Denn man weiß nie genau, was so eine Person denn noch aufm Kerbholz hat. Man erinnere sich an die ganzen “Karl-Marx-Straßen”. Oder “Hanns-Martin-Schleyer”, der ja auch keine ganz reine Weste hatte.

Straßen sollten nach Nachabrorten benannt sein. Oder Tieren. Oder Pflanzen. Oder von mir aus nach Berufen (Metzgerweg) und nicht nach komischen Frauennamen, die sich eh kein Mensch merken kann.

Mit meinem Straßennamen leide ich zur Zeit auch ein kleines Bißchen. Denn der wird ganz ganz ganz anders geschrieben, als er gesprochen wird. Für Menschen in MG ist die Schreibweise klar. Aber normale Bundesbürger sind hemmungslos überfordert.

23.05.2007

Constraints

Vielleicht wundert sich der geneigte Leser, warum es diese Woche von mir so wenig zu lesen gibt. Aber Frl. T. weillt im Moment tagsüber in Düsseldorf, wo ihr ein Mensch aus dem Hause O. versucht beizubringen, was man mit Constraints und Auditing unter 10g so alles machen kann.

Das waren für mich bisher auch alles böhmische Dörfer. Aber so langsam lerne ich, was man alles mit Datenbanken anfangen kann, wenn man mit ihnen etwas anfangen kann.

Die Schulungsumgebung ist perfekt. Bis auf die Klimaanlage. Seit heute Mittag niessen in dem Kurs fast alle Teilnehmer. Mein Hals ist rauh und meine Nase läuft.... aber trotzdem werde ich immer klüger.

21.05.2007

Einkaufen - und nun?

Die Lage meiner Wohnung hat einige Vor- und Nachteile. Nachteilig ist der Straßenlärm. Aber ganz großer Vorteil ist, dass in Rufweite zwei Supermärkte liegen. Bzw lagen.

Denn der PLUS ist am Samstag umgezogen: 500m die Straße runter, also nun nicht mehr in Fußwegentfernung.

Und der REWE. Nunja. Der hat in der Nacht zu Montag gebrannt. Näheres hier. Nun muß ich mir echt überlegen, wo ich mein täglich Brot ohne größeren Aufwand herbekomme. 

20.05.2007

Just around the Corner

Gestern war es dann endlich soweit und FrlT. ist ihre erste Motorradtour gefahren. Und das ging sehr sehr gut. Zwar bin ich noch ziemlich eingerostet und schreckhaft, aber es war durchaus lustig. Die Tour ging als Vorbereitungsfahrt für _das_ Motorradtreffen im Juni.

Das Wetter hat soweit auch gehalten und in der Tat war ich das erste Mal mit dem Moppet in Belgien. Ahoi. 

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