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09.08.2007

Homo Ludens

Der Mensch spielt gerne.

Vor ein paar Tagen ist mir ein Brettspiel in die Hände gefallen, dass ich in den späten 90ern geschenkt bekommen habe und seitdem nur einmal gespielt habe. Damals habe ich noch studiert.... Eigentlich hatte ich das Spiel in die Hand genommen, weil da ein Motiv drauf ist, das mir demnächst unter die Haut gehen wird - aber dazu ein andermal mehr.

Dieses Spiel stand also nun im Wohnzimmer herum und E. fand es und hat es gleich neugierig geöffnet. Ganz ursprünglich hatten wir mal vorgehabt den gestrigen Mittwoch im Freibad zu verbringen. Aber das Wetter ist nun wirklich nicht danach. Also haben wir uns zu einem Spieleabend auf den Teppich zurückgezogen.

Anfang der 90er boomte das Buch "Sofies Welt" von Jostein Gaarder. Irgendwann hab ich das dann auch gelesen und war sehr begeistert während des Lesens. Leider war das Ende des Buches mehr als enttäuschend, was bei mir einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat.
Aber dann bekam ich das Spiel geschenkt. Dieses basiert nur grob auf dem Buch, sondern vermittelt einen Einblick in die Welt der Philosophie. Es ist eine Mischung aus Quiz, Würfelspiel und Diskussionsrunde. Denn man muß nicht nur Fragen aus verschiedenen Epochen der Zeitgeschichte beantworten (Was war zur Jahrhundertwende des höchste Gebäude der Welt? Was bedeutet "zynisch"? Wer war Schüler von Aristoteles?), sondern auch frei zu verschiedenen Themen eine Minute lang einen freien Vortrag halten. Dabei geht es um Themen wie "Was ist Leben?", "Was ist Zeit?", "Ist stehlen immer unrecht?". Und wer E. und mich kennt, kann ahnen, dass wir uns dem Mund fusselig geredet haben. Auf jeden Fall war es ein nicht nur lustiger Abend, denn solche Spiele kann man mit E. wirklich gut spielen.

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