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13.08.2007

Die Hölle von Solingen.....

...oder wie ich mein Motorrad bis an den Anschlag fuhr.

Am Sonntag war dann mal wieder Motorradtour angesagt. Das Wetter hätte man sich nicht besser wünschen können: Warm, aber nicht zu heiß. Ein leichter Wind. Einfach perfekt.

Wir sind sogar pünktlich losgekommen und dann via Dormagen und Fähre nach Solingen gefahren. Treffpunkt zur Tour durch das Bergische Land war das Cafe Hubraum. Um von Dormagen dorthin zu kommen muß man leider durch Hilden und Solingen. Und beide Städte haben sich gegen uns verschworen. Denn die Ampelphasen sind so bescheuert geschaltet, dass die letzten drei Motorräder es selten mit drüber schafften. *nerv* Als wir endlich an der Wupper halt machten, war ich schon super geschlaucht und sehr genervt. Zumal ich unterwegs festgestellt habe, dass sich meine Gabelsimmeringe schon wieder in Wohlgefallen auflösen, obwohl ich sie erst im Mai habe reparieren lassen. Also werde ich demnächst mal wieder die XJ vorstellig werden lassen.

Frisch gestärkt ging es dann weiter durchs Bergische. Leider erstmal wieder über Bundesstraßen, was recht langweilig war. Dann aber über malerischste Nebenstrecken mit feinen Kurven. Und leider waren die Kyrill-Schäden noch allzu deutlich zu sehen. Es schmerzt das zu sehen. In Solingen selber war man gerade dabei die Sandsäcke des letzten Hochwassers wegzuräumen.

Besonders bemerkenswert finde ich die Ortsnamen in der Gegend: "Schwenke", "Hinüber", "Stöcken" und "Habenichts" sind nur Beispiele. Aber am schönsten fand ich es aber, mit dem Motorrad endliche mal bis zum Anschlag zu fahren. Was ein Ortsteil von Halver ist.

Unser Guide hatte sich eine hervorragende Strecke ausgedacht. Aber leider haben die bergischen Täler den Nachteil, dass das Navi nicht genug Satelliten findet und stattdessen gerne mal den Geist aufgab. Deshalb können wir jetzt alle sehr gut wenden *schmunzel* Wie liebe ich da doch die gute alte Orientierung via Landkarte - so wie ich es gelernt habe.

Dann wurde noch ein Zwischenstopp an der Bevertalsperre eingelegt (-->Zornige Ameise) und dann zurück zum Cafe Hubraum, von wo aus es dann heimwärts ging. Unterwegs wollte mich noch ein A-Klasse-Fahrer abdrängen. Das habe ich nicht so sehr mitgekriegt. Aber E. fuhr hinter mir und war doch etwas pikiert ob der aggressiven Fahrweise.

Nun sitze ich wieder im Büro und leide mehr oder weniger leise vor mich hin. Denn ich habe mir irgendwie den Nacken verrenkt. Scheine gestern wohl Zugluft bekommen zu haben. Nun sitze ich hier ziemlich verkrampft und freue mich darauf, meinen Nacken bald in die Sonne zu halten.

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