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28.09.2007

Wie man verzweifelt versucht Arcor wieder loszuwerden

Wie sich der geneigte Leser erinnern kann, habe ich mit dem blau-rotenTelefonanbieter so meine Probleme. Zuerst habe ich 11 Wochen auf einen Anschluß gewartet. Und heute werde ich ihn anscheinend nicht mehr so einfach los.

Mein Vertrauen in Arcor ist letztes Jahr im November sehr gesunken, als ich das Theater mit der Arcor-Niederlassung hier in RY hatte. (Nachzulesenzum Beispiel hier). Diese Niederlassung hat inzwischen auch den Betreiber gewechselt - warum nur?

Wie ja bekannt, will ich demnächst ja meinen Haushalt mit einem sehr attraktiven, großen, blonen Mann zusammenlegen. Und dazu braucht man nur einen Anschluß, nicht wahr? Und da ich Arcor eh loswerden möchte, ist das die passende Gelegenheit einer Kündigung.

Aufgrund der Querelen im Frühjahr diesen Jahres, habe ich einen neuen Vertrag abgeschlossen. Leider hat der zur Folge, dass sich meine Kündigungsfrist verändert. Der nächste Zeitpunkt einer regulären Kündigung wäre der 31.12.2008.

Diese Aktion weitet sich also nun zu einer Tragödie in mehreren Akten aus.

Erster Akt:
Ich versuche telefonisch bei Arcor wen zu erreichen und muß mich durch eine lange Nummernorgie durchtippen: Die wollen erst meine Kundennummer haben, dann meine Rechnungskontonummer und mein Geburtstag - meine Schuhgröße ist nicht gefragt, dabei ist das die Antwort auf alle Fragen. Danach komme ich in den Abfragebaum und tippe mich da auch tapfer durch. Dann kommt die Meldung "viele Anrufer - lange Wartezeit". Aber weil ich mich ja schon so wacker durchgetippt habe, will ich weiter in der Leitung bleiben. Es passiert erstmal außer dudeliger Musik nicht viel. Auf einmal hört die Musik auf und ich höre ein Rascheln in der Leitung. Aber keine Stimme begrüßt mich. Nach einigem "Hallo?" von meiner Seite antwortet mir endlich eine Frau. Anscheinend hatte sie ihr Headset nicht auf und mich nicht gehört. Ich erkkläre ihr mein Begehr und sie ist hörbar verwirrt.... Dann will sie meine Kundennummer wissen. Aber die habe ich doch schon eingegeben? Dieser Umstand nährt meinen Verdacht, dass ich in irgendeinem Reservecallcenter gelandet bin. Die Dame verspricht mir ein Formular zur Umzugskündigung zuzuschicken.

Zwischenspiel:
Ein paar Tage später erhalte ich einen Brief von Arcor mit einem Wisch drin. Dieser läßt sich nur schwerlich entziffern, das Kleingedruckte läßt sich garnicht lesen. Mit viel Kombinationsgabe kann man daraus erkennen, dass es sich um einen Antrag auf Umzugsänderung handelt - nicht um Kündigung. *schulterzuck*

Zweiter Akt:
Vorhin nehme ich mir mal Zeit die AGBen von Arcor in aller Ruhe durchzuforsten. Denn ich bin durch verschiedene Berichte im Netz aufgeschreckt worden, dass das wohl ein nicht allzu leichten Unterfangen wird.
Ich finde dort folgenden Absatz:
"10.1 Jede der Vertragsparteien ist berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von einem Monat frühestens zum Ablauf einer vereinbarten Mindestlaufzeit zu kündigen. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen. Wird der Vertrag nicht rechtzeitig gekündigt, verlängert er sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr.
10.2 Im übrigen bleibt das Recht der Vertragsparteien zur Kündigung aus wichtigem Grund unberührt."

Aha - ein Umzug ist ein wichtiger Grund. Also kann ich anscheinend vorzeitig kündigen.

Aber beim Weitersuchen stoße ich auf dieses:
"Zahlung bei einvernehmlicher Beendigung des Vertrages über ein Arcor-Paket innerhalb der Mindestvertragslaufzeit oder ohne Einhaltung der vertraglichen Kündigungsfrist 99,95"

Ich soll also gut 100Öcken bezahlen, damit ich die loswerde?

Ich werde dann gleich mal zum nächstbesten ARCOR-Laden hier tragen und die mal fragen, was nun wirklich Sache ist. Und dann sehen wir weiter.

Ich werde den geneigten Leser natürlich weiter auf dem Laufenden halten.

Kommentarstatus

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Bin z.Zt. auch bei Arcor und unter Umständen bald umzugsbedingt zum Kündigen gezwungen :(

Veröffentlicht von: Zeth | 01.10.2007

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