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21.11.2007

Teufelskreise

Eigentlich geniesse ich die Vorweihnachtszeit. Ich mag Plätzchenbacken und Glühweintrinken und verfalle auch dem Dekowahn.

Aber dieses Jahr versinkt die besinnliche Zeit im Nachumzugsstress. Zu viel Kisten sind nicht ausgepackt, überall sind Baustellen. Im Büro dazu noch Trubel und ich fühle mich gänzlich unausgeglichen und rutsche von einem Teufelskreis in den nächsten. Ich verlege ständig Gegenstände, bin hypernervös und oft den Tränen nahe. Vieles von dem, was ich mir vornehme, gelingt nicht. Und ich grübele ständig, wie ich doch zumindest einiges auf die Reihe kriegen könnte. Und dabei wird der Haufen immer größer statt  kleiner und es kommen ständig neue Herausforderungen hinzu. Und es tut mir so leid, dass ich mich nicht auf Dinge freuen kann, die E. viel bedeuten, für mich aber nur ein Stein mehr auf dem Haufen sind.

Dann überlege ich wieder, wie ich mich besser organisieren kann. Wo ich loslassen muß oder wo ich nicht loslassen darf. Obwohl ich mich sehr auf den heiligen Abend freue, würde ich mich am liebsten heute ins Bett verkriechen und ne Woche lang nicht aufstehen.

Anderes setzt mich emotional sehr unter Druck: So gilt die Silvesterfeier in E.s Freundeskreis als der Kracher des Jahres. Ich habe einfach Angst, dass ich dem Erwartungsdruck nicht standhalten kann. Am liebsten würde ich schwäntzen. Aber ich traue mich nicht, weil es für Andere bestimtm befremdlich klingt.  

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