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29.11.2007
Seltsamer Name - lustige Sache
Vorhin habe ich etwas Lustiges gefunden, was ich dem geneigten Leser auf keinen Fall vorenthalten will. Denn ganz Japan fährt auf Kokology ab. Beispiel für einen Test findet man hier beim Focus.
27.11.2007
Maschine
Am Sonntag waren wir zum Mittagessen bei meiner Mutter geladen, die an diesem Tag 61 geworden ist. Es gab lecker Markklößchensuppe und noch leckerer Coq au Vin und es war ein wirklich schöner Tag. Besonders bemerkenswert ist aber die neueste Errungenschaft meiner Mutter. Sie hat eine Kochmaschine aufgetan.
Diese wird nun in mühevoller Kleinarbeit restauriert. Aber sie funktioniert schon und ist bereits fertig angeschlossen. Also wird bei uns daheim nicht nur mit Gas gekocht, sondern auch mit Holzkohle, Holz und Kohlebriketts. Einfach kann ja jeder. Das Ding steht im Wintergarten und so kann nun auch der Wintergarten beheizt werden.
Es ist natürlich ziemlich umständlich auf dem Ding zu kochen. Aber meine Mutter ist als Kind mit einem solchen Ding aufgewachsen und kann deshalb damit umgehen. Man braucht wahrscheinlich eine mehrtägige Einweisung, bis man alle Schieber und Regler gefunden hat, die man dort zur optimalen Benutzung betätigen kann.
Ich hoffe mal, dass Mama nun nicht auch noch auf die Idee kommt, ihr Bügeleisen wegzuwerfen und stattdessen so ein "Meister-Böck-Monstrum" zu nutzen.
Aporpos Feuer: heimlich träume ich davon in unserer neuen Bleibe einen Ofen aufzustellen. Aber erstmal fertig einziehen.
23.11.2007
Auf Frauen muß man immer warten
Man könnte ja sagen: "Wie man es macht, so macht man es verkehrt." Aber wenn wir anders gehandeöt hätten, dann wäre wahrscheinlich das gleiche passiert.
Eigentlich hätte der Telefonanbieter mit der hübschen, langhaarigen Dame (Who the f*ck is....) uns am Montag den Telefonanschluß schalten müssen. Bzw den DSL Anschluß. Gesternabend haben E. und ich versucht einen unserer Rechner ins Netz zu bringen, was uns aber leider nicht gelungen ist. Ein Anruf bei der Hotline ergab dann, dass die Telekom mal wieder mit ihrem fetten Arsch auf der Leitung sitzt und nicht in den Knick kommt. Weil unser Häuschen länger leerstand, kann das zu einer längeren Prozedur führen dorthin wieder eine Leitung freizuschalten.
Wollen wir mal das Beste hoffen.
22.11.2007
DOOF Doof doof
Manchmal bin ich ja so doof. Da habe ich zwei Tage lang meinen Fehler bei der Installation einer Software gesucht und leise vor mich hingeflucht. Dabei habe ich dem Anschein nach alles richtig gemacht. Meine letzte Hürde war die Einrichtung des ORACLE-ODBC-Treibers. Dieser sollte auf einen Server namens AAA verweisen. Und der Datenquellenname resultierte dann daraus mit NAMEDERSOFTWARE-AAA. Und mein Fehler war ganz einfach nur, dass ich statt NAMEDERSOFTWARE-AAA einfach NAMEDERSOFTWARE_AAA geschrieben hatte. Zwischen den ganzen Großbuchstaben ist mir dann ein Unterstrich durchgeflutscht. Das Leben kann so ungerecht sein. Aber ich habe es nun am Laufen und habe zwischendurch ne Menge gelernt.
nackte Schwedinnen
Vorhin schmökere ich im Spiegel vor mich hin und finde folgende Meldung:
Halbnackte Schwedinnen kämpfen gegen Bikini-Pflicht
Was sich zuerst sehr lustig liest, hat am Schluß eine bittere Pointe. Die verbietende Schwimmbadleiterin wird zitiert: "Man wolle damit verhindern, dass Mädchen Opfer sexueller Belästigung würden, wurde Groteblad in der Zeitung "Aftonbladet" zitiert."
Das ist wieder dieses Argument der Richter bei Vergewaltigungsopfern: Die frau ist selbst schuld, wenn sie vergewaltigt wird. Wieso soll ich mich einschränken, nur weil andere ihre Libido nicht im Griff haben?
21.11.2007
Umzugszwischenbericht
Entschuldigt bitte meine lange Blogabstinenz, aber wegen des Umzugs haben wir daheim noch kein Internet. Und ich hatte ein paar Tage Urlaub.
Soweit ist eigentlich alles gut gegangen. Und was ich im Moment überblicke ist nichts wirklich kaputt gegangen. Die neue Küche ist wirklich schöngeworden und shcon eingeweiht: Es kocht sich super. Und die Spülmaschine spült auch hervorragend *freu*
Meine Bücher sind ausgepackt, aber es stapeln sich immernoch Unmengen von Kartons in der Wohnung. Ich hoffe, dass das bald ein Ende hat und so etwas wie Ordnung Einzug hält.
Da das Haus lange leerstand, ist es ziemlich kalt und wir heizen in Moment wie blöde. Aber so langsam bekommen wir eine gewissen Grundwärme in die Wände.
Nachdem ich bei den letzten Umzügen immer Probleme mit den Handgelenken hatte, schmerzt mir dieses Mal das linke Knie. Sehr seltsam das. Ich kann nur mit Mühe Treppen steigen, was für mich total ungewohnt ist.
Aber ansonsten ist es schön mit E. zusammenzuwohnen. Wir leben uns so langsam ein, auch wenn ich manchmal verzweifeln könnte, weil alles noch so chaotisch ist.
Demnächst muß ich mich dann mal über die alte Wohnung hermachen: Putzen und Streichen. Aber vorher noch die letzten Lampen abbauen. Und die Garderobe.
Teufelskreise
Eigentlich geniesse ich die Vorweihnachtszeit. Ich mag Plätzchenbacken und Glühweintrinken und verfalle auch dem Dekowahn.
Aber dieses Jahr versinkt die besinnliche Zeit im Nachumzugsstress. Zu viel Kisten sind nicht ausgepackt, überall sind Baustellen. Im Büro dazu noch Trubel und ich fühle mich gänzlich unausgeglichen und rutsche von einem Teufelskreis in den nächsten. Ich verlege ständig Gegenstände, bin hypernervös und oft den Tränen nahe. Vieles von dem, was ich mir vornehme, gelingt nicht. Und ich grübele ständig, wie ich doch zumindest einiges auf die Reihe kriegen könnte. Und dabei wird der Haufen immer größer statt kleiner und es kommen ständig neue Herausforderungen hinzu. Und es tut mir so leid, dass ich mich nicht auf Dinge freuen kann, die E. viel bedeuten, für mich aber nur ein Stein mehr auf dem Haufen sind.
Dann überlege ich wieder, wie ich mich besser organisieren kann. Wo ich loslassen muß oder wo ich nicht loslassen darf. Obwohl ich mich sehr auf den heiligen Abend freue, würde ich mich am liebsten heute ins Bett verkriechen und ne Woche lang nicht aufstehen.
Anderes setzt mich emotional sehr unter Druck: So gilt die Silvesterfeier in E.s Freundeskreis als der Kracher des Jahres. Ich habe einfach Angst, dass ich dem Erwartungsdruck nicht standhalten kann. Am liebsten würde ich schwäntzen. Aber ich traue mich nicht, weil es für Andere bestimtm befremdlich klingt.
13.11.2007
Fuß und Mund
Letzte Tage landete ein dicker Briefumschlag aus Stuttgart in meinem Briefkasten. Ich wundere mich mal wieder, wer wohin meine Adresse alles verhökert. Aber dann obsiegt die Neugier und Inhalt sind einige bunte, hyperkitschige Weihnachtskarten. Die finde sogar ich kitschig!
Schon oft habe ich über "Mundgeklöppeltes" gelästert. Die Postkarten waren von Malern angefertigt, die dazu Mund oder Fuß nutzen. Weitere Informationen hier: http://www.mfk-kunst.de/
Auf der einen Seite rasent komisch, aber andererseits bleibt einem da manchmal das Lachen im Halse stecken.
Spülmaschinenkauf
Es ist vollbracht. Gestern habe ich endlich eine Spülmaschine gekauft. *aufatme*
Ich habe daraus noch einen ziemlichen Kampf gemacht und es wurde schon fast eine Diplomarbeit. Insbesondere E. schüttelte wohl ein wenig den Kopf über mich. Aber inzwischen ist alles gut. Denn ich habe eine Neff erworben. Details sind hier zu finden.
Und weil ich mir einige Mühe gemacht habe, will ich hier ein paat Tipps zum Spülmaschinenkauf geben.
Fangen wir mit "BSH" an. Die Geräte von Bosch, Siemens und Neff sind zum Teil baugleich und kommen wohl vom gleichen Montageband.
Die Gerätenamen sind oft nach einem kryptischen System aufgebaut. So heißt eine typische Siemens-Maschine SE 44 E 842 EU. Mir ist aufgefallen, dass man keine vergleicharen Maschinen bei verschiedenen Händlern findet. Es scheint so, alsob die jeweils für einen Großhändler produziert worden sind.
Bei Siemens ist die erste Ziffer die entscheidende, denn sie spiegelt die Anzahl der möglichen Programme wieder: SE4* hat also vier Programme.
Worauf sollte man noch achten beim Spülmaschinenkauf? Argumente sind: (stufenlos) verstellbarer Oberkorb, Edelstahlboden (ist oft nur aus Kunststoff) und natürlich die Energieeffizienzklassen. Aber da tut sich zwischen den Maschinen nicht wirklich viel. Unterschiede gibt es aber im Wasserverbrauch: Der liegt zwischen 12 und 17 Litern. Ein weiterer Faktor ist die Lärmentwicklung. Die Maschine sollte unter 50db haben. Sehr leise Maschinen haben 44db. (Bei uns kommt es darauf nicht so sehr an, weil die Küche weit weg ist.).
Ansonsten sind natürlich noch andere Ausstattungskriterien beachtenswert. So finde ich eine Edelstahlfront schick.
Bei den Preisen in den Läden sollte man nachfragen, ob diese inkl. Anlieferung und Aufbau sind. Das brauchen wir zum Glück nicht.
Ich habe dann letztendlich bei dem Laden gekauft, der meinem Büro am nächsten liegt. Da war auch noch ein netter Verkäufer. Die Maschine ist sehr preiswert und ich hab sogar noch nen Abschlag bekommen, weil es ein Ausstellungsstück ist. *freu*
Nun hoffe ich, dass Abholung und Aufbau auch noch problemlos klappen und dann hat das Elend mit den herumstehenden, ungespülten Tassen endlich ein Ende.
12.11.2007
Küchenaufbau
Am Sonntagnachmittag haben E. und ich es geschafft, den allergrößten Teil der Küche aufzubauen. Das waren gut 6 Stunden Arbeit. Und das alles ohne größere Pannen!
Bei einem Schrank habe ich nicht mit einberechnet, dass das Heizungsventil im Wege ist und deshalb dort eine Schublade nicht möglich ist. Also werde ich das heute noch bei IKEA tauschen.
Die Arbeitsplatten sind zum Teil schon zugesägt und die Spüle zur Hälfte versenkt. Die Armatur ist aber noch nicht eingebaut. Aber wir sind ein gutes Stück weiter und die Küche sieht wirklich richtig gut aus *freu*. Bilder folgen.


