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04.01.2008

Netzwerkgeschichten

Stand der Dinge bezüglich unseres DSL-Anschlußes ist im Moment folgender:

  • Hurra! Wir haben ein DSL-Signal. Der Techniker war Vormittags und hat beim Vermieter irgendwas an der Dose eingestellt. Mein Router erkennt ein Signal. *freu*
  • Wir nutzen E.s Splitter (weil der Analog ist - mein Arc*r-Splitter war ISDN) und meinen Router (weil er W-LAN kann - E.s kann nur LAN)
  • Auf E.s Rechner habe ich den USB-W-LAN eingerichtet. Lustigerweise konnte ich damit auf das W-LAN irgendeines TELEK*M-Kunden in der Nachbarschaft zugreifen, der sein Netz so wirklich garnicht gesichert hat. *lach* Mit meinem Rechner hingegen kam ich nicht auf dieses Netz.
  • Meinen Router habe ich so dicht gemacht, dass ich mit E.s Rechner so garnicht darauf zugreifen konnte. Selbst als ich wollte. Zudem ist der noch XP, mit dem ich mich nicht wirklich anfreunden kann. Nach wie vor ist mir W2k das liebste OS *seufz* Aber inzwischen ist auch das Problem gelöst.
  • Inzwischen sind beide Rechner über W-LAN miteinander verbunden.
  • Nun fehlt mir nur noch die Kennung, wie ich diese beiden dazu bewegen mit Al*ce zusammen das Internet zu nutzen.

Kommentarstatus

Es gibt in Deutschland keine Splitter für Analog-Telefonanschlüsse. Hierzulande wird immer die DSL-Norm für ISDN-Anschlüsse verwendet. Und den Splitter braucht Ihr überhaupt nur dann, wenn Ihr von Alice ein Siemens-Modem bekommen habt. Das Sphairon Turbolink arbeitet ohne Splitter, da der Telefonanschluß bei dieser Lösung nur simuliert wird.

Was Du mit dem WLAN vorhast, habe ich nicht verstanden. Ich hoffe, dass Ihr nicht die WLAN-Option von Alice bestellt habt, die taugt nämlich nicht.

Kennung? Versuch mal Deine Telefonnummer mit Vorwahl als Username und Dein achtstelliges Geburtsdatum als Passwort.

Veröffentlicht von: Marc 'Zugschlus' Haber | 04.01.2008

Na, na, na, Marc !

Früher (TM) hat man da schon in Bezug auf die Grenzfrequenz unterschieden; ich besitze noch einen "umwschaltbaren" Splitter.
In schlecht versorgten Gebieten gilt der "analoge" Splitter als Geheimtip.

Und das mit dem Geburtstag und der Telephonnummer ist ja wohl hoffentlich ein Witz ...


Gruß Hans

Veröffentlicht von: Hans Bonfigt | 06.01.2008

> Früher (TM) hat man da schon in Bezug auf die Grenzfrequenz unterschieden;

Nein, das hat man in Deutschland nie.

> ich besitze noch einen "umwschaltbaren" Splitter.

Die hat man früher verteilt, weil man immer noch davon ausging, irgendwann mal Annex A (also das für analoge Telefonie) zu verwenden. Und dann ist man doch bei "überall Annex B" geblieben.

> In schlecht versorgten Gebieten gilt der "analoge" Splitter als Geheimtip.

Aber nicht, weil er analog ist sondern weil seine Bauelemente noch etwas besser sind. Grundsätzlich sind solche DSL-Tuning-Geschichten aber üblicherweise Unsinn.

> Und das mit dem Geburtstag und der Telephonnummer ist ja wohl hoffentlich ein Witz ...

Nein. Die Portnummer geht aber mit in den Authentifikationsprozess mit ein, so dass die Benutzung dieser Zugangsdaten von anderen Anschlüssen nicht geht.

Veröffentlicht von: Marc 'Zugschlus' Haber | 07.01.2008

Wie bitte ?

Da bist Du sicher, Marc ?
Die Telekomik verschenkt also das qualitativ hochwertigste, weil am wenigsten bedämpfte Frequenzband ?!. Nicht zu fassen.

Gerade noch 'mal zuhause nachgeguckt: Mein "alter" Splitter ist nicht nur umschaltbar (ANNEX A / ANNEX B), sondern besitzt hinter dem eigentlichen Splitter noch einen (zuschaltbaren) passiven Prüfabschluß, wie er in einer normalen POTS-Dose aufzufinden ist. Damit kann - und so habe ich es natürlich auch installiert - die blöde Telephondose komplett entfallen.
Auch die Bauteile (besonders die Drosseln) sind, wie Du sagst, deutlich hochwertiger als bei "aktuellen" Splittern - habe erst vor wenigen Tagen bei Paliacci so einen Alptraum istalliert.

Whatever:
"Überprüfen Sie erneut die Entfernung zum Ziel. Wassily, nur ein einziges Ping": Mit einem unnötig kastrierten Frequenzband werden schwach versorgte Gebiete auch noch länger außen vorbleiben.
Und ich ahne auch, warum: Wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, daß DSL deutlich besser mit POTS anstall mit dem sowieso unbrauchbaren ISDN funktioniert, dann bestellt keiner mehr den Müll.

Man hätte den T-Quasimonopolisten zerschlagen und verbrennen sollen, dann wäre uns auch das geschmacksmetzelnde Pink erspart geblieben.


Gruß Hans

Veröffentlicht von: Hans Bonfigt | 08.01.2008

> Wie bitte ?
> Da bist Du sicher, Marc ?

Ziemlich, ja.

> Die Telekomik verschenkt also das qualitativ hochwertigste, weil am wenigsten bedämpfte Frequenzband ?!. Nicht zu fassen.

Man ist halt mehr daran interessiert, dass das Produkt einfach[tm] bleibt. Und das kann ich auch ganz gut verstehen, bei diesen Rolloutzahlen will man keinerlei unnötige Fehlerquellen. Halt um den Preis, dass man nicht jeden Kunden mit der optimalen Bitrate versorgen kann - aber das ist sowieso nicht das Ziel, denn sonst wäre man ja nicht so konservativ mit der pro Dämpfung zulässigen Bitrate.

> Gerade noch 'mal zuhause nachgeguckt: Mein "alter" Splitter ist nicht nur umschaltbar (ANNEX A / ANNEX B), sondern besitzt hinter dem eigentlichen Splitter noch einen (zuschaltbaren) passiven Prüfabschluß, wie er in einer normalen POTS-Dose aufzufinden ist.

Und deswegen ist er üblicherweise unnötig, weil er ja schon in der TAE, die den Übergabepunkt der Physik zum Kunden darstellt, enthalten ist.

> Damit kann - und so habe ich es natürlich auch installiert - die blöde Telephondose komplett entfallen.

Und ich baue überall, wo jemand die TAE weggelassen hat, welche ein. Einen einfacheren Debuggingzugang kann man sich doch gar nicht vorstellen.

> Auch die Bauteile (besonders die Drosseln) sind, wie Du sagst, deutlich hochwertiger als bei "aktuellen" Splittern - habe erst vor wenigen Tagen bei Paliacci so einen Alptraum istalliert.

So lang es funktioniert, darf es doch gerne billig sein. Du bist doch sonst nicht so ein Bitratenjunkie?

> Und ich ahne auch, warum: Wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, daß DSL deutlich besser mit POTS anstall mit dem sowieso unbrauchbaren ISDN funktioniert, dann bestellt keiner mehr den Müll.

Ich denke eher, dass man die Fehlerquelle "Splitter und/oder Modem passen nicht zum Anschluss" ausschließen wollte.

Und außerdem halte ich ISDN nach wie vor für die Ultima Ratio für Telefonie.

Veröffentlicht von: Marc 'Zugschlus' Haber | 08.01.2008

Die Kommentare sind geschlossen.