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18.02.2008

Vermummungsverbot

Neulich saßen wir in trauter Runde mit einem alten Bekannten von E. zusammen. Der R. ist das, was man einen DWT nennt - ein Damenwäscheträger. Er macht sich gern mit Langhaarperücke, Kleidchen, Strapsen und Handtaschen zurecht. Ich schätze ihn sehr, weil er weder tuntig, noch trutschig ist.

R. erzählte nun eine absolut köstliche Geschichte: Er war auf dem Heimweg und hatte sich in Schale geworfen. So geriet er in eine Polizeikontrolle. Sein Röckchen war wohl ein wenig kurz, so dass der Polizist ihm wohl auf die schlanken, bestrapsten Beine starrte und dabei den Adamsapfel übersah. R. gab seinen Führerschein und die Fahrzeugpapiere ab. Der Polizist kontrollierte die Papiere dann im Polizeiwagen und meinte dann, dass das ja die Unterlagen des Mannes sein. Worauf R. natürlich antwortete, dass das seine eigenen sind. Äh. So langsam ging dem Polizist ein Licht auf und er zückte seinen Schreibblock und wollte eine Anzeige wegen Vermummungsverbot stellen. Seit wann das Tragen einer Perücke denn Vermummung sei?

R. ließ das alles ruhig über sich ergehen und rückversicherte sich bei seiner Rechtschutzversicherung. Diese stellte sich hinter ihn. Die Anzeige ist eingegangen, aber nie verfolgt worden..... 

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