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25.02.2008

Netzwerkgeschichten II

Wie sich der geneigte Leser vielleicht erinnert, haben E. und ich wie üblich ein paar Hindernisse gehabt, um ein W-LAN inklusive Telefonanschluß zu haben. Die ersten Schritte in diese Richtung sind hier nachzulesen . So langsam verstehe ich auch die Anmerkungen, die Marc und Hans in den Kommentaren gemacht haben.

Seit Anfang des Jahres hatten wir eine Telekommunikationsleitung in unsere bescheidene Hütte. Daran habe ich mit etwas Geduld und Spucke aus meinem alten ARCOR-Zyxel-DSL-WLAN-Modem und den alten Splitter von E. ein W-LAN gebastelt.

Weil ich ein Mädchen bin und deshalb qua Chromosom gerne telefoniere, wollte ich dann gerne auch die Telefonoption freigeschaltet haben.

Im Februar war es dann soweit und wir sollten Telefon bekommen. Zwischendurch bekam E. dann ein neues Stück Hardware von Alice aus dem Hause SPHAIRON zugeschickt, das aber wenig beachtet irgendwo vor hin hinstaubte. Irgendwie funktionierte unser Telefonanschluß aber nicht wirklich, wenn ich ein beliebiges Telefon in den Splitter steckte.

Da es bei E. und mir mal wieder so richtig Drüber und Drunter ging, war die Telefongeschichte auch eher nebensächlich. 

An einem sonnigen Sonntagmorgen hatte ich mal Langeweile und bin auch die Idee gekommen, die neue Hardware einfach mal zu installieren. Und irgendwie reagierte plötzlich das Telefon. Oh Wunder. Und das Telefon fragte nach einer PIN. Ööööhm. Ich versuchte dann die PIN vom DSL-Anschluß, aber die wollte nicht funktionieren. E. wühlte dann in seinen Emails und fand irgendwo ganz klein gedruckt eine PIN. Und mit der funzte es dann auch nach einigem hin und her. An das Sphairon-Ding wollte ich dann das Arcor-W-LAN-Ding anschließen. Was natürlich nicht funktionierte. Also verfielen wir irgendwie in uralte Zeiten zurück. Wenn wir telefonieren wollten, dann mußten wir umstöpseln und konnten dann nicht surfen. Die Zeiten sind hart, aber modern.

Da das Büro wahnsinnig weit vom Telefonanschluß entfernt ist, haben wir also ein W-LAN-Modem aus dem Hause Alice bestellt. Dieses kam dann am vergangenen Freitag. Die ganze Geschichte habe ich fröhlich zusammengestöpselt und gedacht, dass es nun ein Kinderspiel sei.

Aber weit gefehlt. Zuerst musste ich bei ALICE anrufen, weil das neue Gerät nicht die bekannte PIN annahm. Mir wurde berichtet, dass das aktuelle Gerät noch in der Datenbank registriert sei und nach dem Löschen desselben, konnte ich das W-LAN-Gerät endlich registrieren. HURRA! Wir haben Telefon.

Dann kam die größere Herausforderung, nämlich das Einrichten des W-LAN. Die erste Hürde war, dass das W-LAN am Gerät nicht eingeschaltet war. Zum Aktivieren muß man einen kleinen Taster drücken, der aber gut versteckt ist und auf den ersten Blick eher wie ein Reset-Button aussieht. Danach war also das W-LAN an allen Rechnern zu sehen. 

Als nächstes muß man bei ALICE eine feste IP-Adresse auf dem Rechner vergeben. Schnell gemacht.

Seltsamerweise konnte ich via LAN-Kabel dann auf die altbekannte 192.168.1.1 zugreifen. Aber nicht via W-LAN. Komische Sache das.

Darauf folgte dann ein längeres Telefonat mit ALICE. Dabei stellte sich folgendes heraus. Bisher wurde die Verbindung ins Netz der Netze immer irgendwie vom Modem aus gesteuert. Bei ALICE ist es so, dass man auf jedem Rechner eine DFÜ-Verbindung eingerichtet werden muß. Also hab ich das mal auf allen Rechnern gemacht und konnte dann nicht nur auf das Modem zur Konfiguration zugreifen, sondern auch endlich wieder online gehen. Einzig mein w2k-Rechner machte noch doof. Denn dem fehlten anscheinend die RASPPPoe-Treiber, die man aber von der ALICE-CD irgendwie nachinstallieren kann.

Also haben wir nun drei tapfere Rechner, die im Netzwerk sich tummeln. 

Als nächstes muß ich dann mal rausfinden, wie man das W-LAN-Modem dazu bringt, nur gewisse MAC-Adressen zu akzeptieren. Denn dazu habe ich noch keine Konfigurationsmöglichkeit gefunden. Und nur WEP oder WPA ist mir irgendwie zu wenig.

Kommentarstatus

WPA mit einem hinreichend langen Schlüssel (15 bis 20 Zeichen, nicht aus einem Wörterbuch abgeschrieben) ist ein guter, alleine ausreichender Schutz.

WEP ist gefährlicher, gebrochener Unsinn, ein MAC-Filter ein wirkungslose Placebo.

Veröffentlicht von: Marc 'Zugschlus' Haber | 27.02.2008

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