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28.04.2008

Dreifacher Atelco

Aller guten Dinge sind... drei.

Nachdem ich den Speicherriegel von Montag dann eingebaut hatte, wunderte ich mich über erneute Abstürze des Rechners. irgendwann kam ich dann mal auf die Idee, auch den neuen Speicherriegel zu testen. Aber auch dieser war im Eimer.

Also nochmal zu ATELCO und den wieder tauschen. Der gekaufte Riegel war leider nicht mehr vorhanden. Aber nun habe ich 2*512 - das tut es auch. Die Speicherriegel sind nun eingebaut und ein erstes Hochfahren ergab, dass der auch funktioniert. Aber gestestet habe ich ihn noch nicht. Wir werden sehen. 

Rennstreckenerfahrung

Am gestriegen Sonntag haben E. und ich eine wirklich schöne Motorradtour gemacht. Und dabei haben wir ein wenig Rennstreckenerfahrung gesammelt. Wozu in die Ferne schweifen? Die Nordschleife kann einpacken, denn wir haben ja den Grenzlandring vor der Tür, den wir zu einem Drittel gefahren sind.

Leider scheint sich das Wetter nicht zu halten. Dabei wollten wir doch Mittwoch gerne grillen. Wir werden sehen.

24.04.2008

Hygienisches

Da ich nun zu den Personen zähle, "die gewerbsmäßig [...] Lebensmittel herstellen, behandeln und inverkehrbringen" - soll heißen: Ich kellnere zur Zeit ab und zu - war ich heute unterwegs, um eine "Belehrung gemäß § 43 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz" zu erhalten.

Das Komplizierteste daran war allerdings im Internet die passenden Ansprechpartner bei der Stadt Mönchengldabach zu finden. Aber auch das ist mir schließlich gelungen.

Also ging es heute in die "Oberstadt". Und das sollte mit dem Fahrrad sein. Und da unterschätzt man manchmal den Niederrhein, denn auch hier gibt es ziemliche Steigungen. *hechel*

Die Belehrung war eigentlich sehr interessant - zwar nichts wirklich Neues, aber eine schöne Zusammenfassung von dem, auf das man achten soll. Und einige Punkte auf die man achten kann, wenn man woanders unterwegs ist. 

Und ich weiß jetzt, wie man "Staphylokokken" und "Campylobacter" richtig schreibt! 

23.04.2008

Du siehst mitgenommen aus.

Vorhi nlese ich beim SpOn einen Artikel über Mitfahrgelegenheiten. Das erinnert mich an eine lustige, kleine Anekdote.

Ich studierte damals im zweiten Semester, als ich durch Zufall den großen Bruder einer Freundin traf. Dieser fuhr oft per Anhalter und wurde damals tatsächlich über 200km vom tzudienort entfernt von meinem PhysikProf mitgenommen. Und - nicht nur das - sie kamen sogar über mich ins Gespräch! Finde ich schon einen ziemlich krassen Zufall.

Aber: Die Welt ist ein Dorf und man trifft sich immer mindestens zwei mal! 

21.04.2008

Doppelter Atelco

Veteranen dieses Blog erinnern sich bestimmt daran, dass ich irgendwann mal meinen Laptop mit einem Glas Rotwein getränkt habe. Seitdem läuft er nicht mehr wirklich zuverlässig, aber er läuft immerhin.

Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass er ziemliche Mucken machte. Zum Beispiel weigerte er sich zum nächsten Lied in WinAmp zu springen. Also schnappte ich mir die c't-cd und testete erstmal alles mögliche. Unter anderem auch den RAM. Und dieser stellte sich dann als ziemlich löchrig heraus.

Also habe ich heute den Weg zu Atelco genommen um dort neuen Arbeitsspeicher zu erwerben. So ein pickliger Nerd hat mir dann auch das passende Dingelchen verkauft. Daheim dann sofort austesten und leider feststellen, dass auf dem Rechner garnichts mehr passiert. Also zurück zur Krefelder Straße und dort einen anderen RAM-Riegel getestet. Ich hatte den Rechner vorsichtshalber dabei. Und dieser funktioniert nun auch.

Ich hoffe, dass damit ein paar Probleme des Rechners nun gegessen sind. 

 

20.04.2008

Saisoneröffnungsfahrt

Endlich ist es vollbracht. E. und ich haben endlich die diesjährige Moppetsaisoneröffnungsfahrt erfolgreich absolviert. Darüberhinaus hat E. noch sein neues Kennzeichen spazierengefahren. Das Ummelden steht mir noch bevor.

Wir haben eine schnuckelige Tour gemacht und zwischendurch leckersten Kaffee getrunken. Und aufm Rückweg haben wir uns ein weiteres Mal Otzenrath und Pesch angeschaut. Beziehungsweise das, was davon übriggeblieben ist. Der Tagebau rückt täglich näher. 

Zurück aus Zamonien

Da bin ich wieder. Zurück aus Zamonien. Denn in den letzten Wochen bewegte ich mich in der Welt der kupfernen Kerle, Wolpertinger und Eydeeten.

Obwohl das Buch schon ziemlich lange im Regal sein dasein fristete, bin ich erst jetzt dazu gekommen, RUMO endlich zu lesen. Da Moers-Bücher mich immer ziemlich fesseln, wollte ich es auch nicht einfach nebenher überfliegen, sondern mit Wonne schmökern.

Rumo ist wirkich kein Kinderbuch (im Gegensatz zu den 13 1/2 Leben des Blaubär oder Ensel&Krete). Es ist sehr brutal und darin werden so einige Gewaltphantasien umgesetzt. Aber es ist spannend bis zur letzten Seite.

Und wie immer, wenn ich ein spannenndes Buch lese, so lese ich das letzte Sechstel eigentlich in einem Rutsch durch. Und danach bin ich immer ziemlich überdreht und kann erstmal nicht einschlafen. Oder bin viel zu früh wieder wach, weil die Figuren ein Eigenleben in meinem Köpfchen weiterführen.

Aber sie werden wieder Platz schaffen für andere Geschichten. Mal schauen, was da als nächstes neben meinem Kopfkissen landen wird. 

18.04.2008

andere Rheinseite

Da wohne ich nun schon über drei Jahre am Niederrhein und habe es noch nicht geschafft mal über die Kö zu flanieren. Bis gestern.

Gestern bot sich die Gelegenheit sich mal die Landeshauptstadt von Konsumentenseite aus anzuschauen. Also bummelte ich gestern nicht nur über die Kö, sondern auch durch die Shadowarkaden und über den Carlsplatz. Eigentlich ist in D'dorf auch nicht viel anderes zu finden als in jeder anderen Großstatdt auch. Mir ist aber aufgefallen, dass dort unheimlich viele Delikatessenserkaufstellen sind. Etwas, das ich hier in MG schmerzhaft vermisse. Da ist der Oliventürke aufm Wochenmarkt schon das höchste, was es an Kulinarischem zu erobern gibt. 

Darüberhinaus habe ich mir meinen ersten Sonnenbrand dieses Jahr geholt. Ich habe nun zart gerötete Wangen.

Übrigens: In der aktuellen GLAMOUR ist wieder die "ShoppingwochenAktion". Dieses mal leider ohne ASIA-Therme oder einen anderen Wellness-Tempel in erreichbarer Umgebung. 

16.04.2008

Aachen und die Metzger

Gestern war ich das erste Mal in Aachen. In den letzten Jahrzehnten bin ich schon sehr häufig durch Aachen gefahren, habe mir aber noch nie die Stadt selber angeschaut. Zumindest bin ich nun einmal um den Dom herumgegangen - er war leider schon geschlossen.

Was mir aber aufgefallen ist (ohne es statistisch betstätigen zu können): Es gibt in Aachen sehr viele Metzger. Und diese sind sehr edel ausgestattet. Während andere Matzger zum Beispiel hier in MG eher rustikal-pragmatisch eingerichtet sind, sind die dortigen sehr edel und schick: Dunkles Holz und Edelstahl. Es sieht eher so aus, alsob es sich um edele Kaffeehäuser handelt, denn um profane Fleischereien.

15.04.2008

Streben nach Wissen

Neulich habe ich das Buch Britannica & ich. Von einem, der auszog, der klügste Mensch der Welt zu werden gelesen. Dieses ist von A.J.Jacobs verfaßt worden. Dieses Buch handelt davon, wie der Autor sich daranmacht die komplette Encyclopædia Britannica zu lesen. Eine wirklich sehr amüsante Lektüre.
Wer mich kennt, weiß, dass auch ich ein wandelndes Lexikon bin. Ich sauge Listen mit Trivialwissen in mich auch und kann mir auch noch den letzten Scheiß merken. Quizfragen beantworte ich zumeist aus dem Ärmel. Auch w
enn ich einige Wissenslücken im Bereich der klassischen Musik und griechischen Antike habe.
Für mich ist es furchtbar interessant, sowas alles zu wissen. Auch wenn es mich im Leben nicht wirklich weiter bringen wird. Manchmal ist es sogar traurig, dass für mich viele Dinge kein Geheimnis mehr sind. Das Leben ist halt keine Quizshow und es gibt wichtigeres im Leben als zu wissen, woher die Farbe Magenta ihren Namen hat. Und ich versuche nun zu lernen, die Klappe zu halten. Weil das in Wirklichkeit echt niemanden interessiert.
Darüberhinaus beschrieb der Autor, dass er sich als Kind für den intelligentesten Jungen der Welt hielt. Ich glaube, das geht jedem so. Jeder hielt sich irgendwann mal für wahnsinnig klug. Und im Laufe der Jahre muß man sich dann eingestehen, dass es Millionenmilliarden Menschen auf der Welt gibt, die viel intelligenter sind als man selbst ist. Irgendwie war das doch ein schmerzhafter Prozess. Bei mir sind heute irgendwie nur noch ein Talent übriggeblieben und das ist heutzutage nicht mehr sonderlich nützlich: Ich kann mich auf Landkarten furchtbar schnell zurechtfinden. Das ist in Zeiten von GoogleMaps und Navis also ein Talent, das so nützlich ist wie ein Kropf.
Zurück also zu etwas wirklich Sinnvollem. Ich lege jedem interessierten Computernutzer mal CACLS ans Herz. Hat mich auch gehelft.

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