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03.10.2008

etwas besseres als den Tod...

...finden wir überall.

Frl. T. war unterwegs im Norddeutschen. Die jährlich stattfindende Vermessermesse "Intergeo" öffnete dieses Jahr ihre Tore in Bremen. Und da wollte ich hin.

Zuerst stellte sich mir das Problem, dass Bremen durch die ganzen Vermesser, Geodäten, Geoinformatiker, Geographen - und was weiß ich noch alles, einfach brutal überlaufen war und ich nur mit Mühe ein Hotelzimmer bekommen konnte. Hätte ich jetzt echt nicht gedacht, dass HB da so wenig Kapazitäten hätte. Aber letztendlich bin ich dann doch noch fündig geworden - dazu später mehr.

Die Hinfahrt mit dem Zug um 5.30Uhr gestaltete sich als sehr reibungslos. Einzig das Aufstehen um 4Uhr und das Wecken meines Schatzes um 5Uhr (damit er mich zum Bahnhof bringt) waren nicht wirklich einfach.

Die Messe ist bestimmt nicht die Größte, aber sehr informativ und man sollte echt anderthalb Tage einplanen - wenn man Vermesser ist. Es gab viel zu sehen, aber nichts wirklich bahnbrechend Neues. 3D-Darstellungen sind nach wie vor im Kommen. Darüberhinaus hat eine Marktbereinigung stattgefunden - einfach weniger Stände. Und diese sind auch nicht mehr ganz so groß. Dafür war aber alles internationaler. Insbesondere Rußland war stark vertreten. Aber man sah dieses Jahr keine Computerinder über die Messe laufen, die einem Digitalisierarbeiten abnehmen wollten.

Spannend war ein Stand, auf dem mehrere Capoeira-Vorführungen stattfanden. Zwar war die Frauenquote auf der Messe eher gering. Aber als die Jungs tanzten, war das Publikum zu 80% weiblich *zwinker* Lecker Bauchmuskeln.

Wer lobt, darf auch kritisieren. Ich war im Hotel "Hanse Komfort Hotel" in der Hastedter Heerstraße 110 untergebracht. Und war sehr sehr enttäuscht. Zwar war das Zimmer wirklich groß - es war ein Appartment für 4 Personen. Aber das war es auch schon, was an Positivem zu berichten war. In einem Großteil der Nachtischleuchten war kein Leuchtmittel eingebaut. Aber das störte mich nachts nicht wirklich, sondern ich schlummerte erschöpft.

Aber am anderen Morgen fing dann das Chaos an. Ich hab im ganzen Zimmer kein einziges Handtuch gefunden. Aber dafür eine Batterie leerer Bierflaschen im Schrank. Dufte! Derangiert bin ich zur Rezeption und habe ein paar Handtücher nachbestellt und auch erhalten. In der Dusche dann das nächste Problem: Die Duschkabine schloß nicht, weil eine Tür fehlte. Tut mir leid, dass ich der Putzfrau nun so eine Mühe machen mußte. Und darüberhinaus waren an der Armatur das kalte und heiße Wasser vertauscht. *grmpf*Die Mädels an der Rezeption schauten mich nur mit großen Augen entschuldigend an. So ähnlich macht Katze Feli das auch immer.

Dummerweise hatte ich das Zimmer vorher per Kreditkarte bezahlt. Deshalb konnte ich nicht wirklich mindern. Und deshalb schreibe ich hier erstmal eine Schmähschrift - die Rache ist mein.

Aber nun bin ich erschlagen wieder daheim in MG und genieße den freien Tag!

Wer sich wundert, wie ich auf den Titel des Eintrags komme: Es ist der "Refrain" der Bremer Stadtmusikanten.

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