Ok

By continuing your visit to this site, you accept the use of cookies. These ensure the smooth running of our services. Learn more.

18.11.2008

Nightmare before christmas

Vorm Bürofenster rumpelt und hupt es gerade. Wie der geneigte Leser dieser Online-Publikation sich schon denken kann: Es weihnachtet sehr und der Rheydter Weihnachtsmarkt wird aufgebaut. *hurra*.

Dieser besteht seit alters her aus einer handvoll schmieriger Freßbuden und langweiliger Verkaufsstände, in denen man ganz doll tolle Sets bestehend aus Feuerzeug und Kugelschreiber in Gelsenkirchener Barockschick erwerben kann. Dazu noch ein nervendes, jämmerliches Kinderkarussel und eine Glühweinbude in der bei Aldi entsorgter, mit Glykol versetzter, vergorener Traubensaft verhökert wird. Und garniert wird das Ganze durch ein pseudo-weihnachtliches Soundgewaber.

NEIN DANKE!

Das Schlimmste an der Sache ist aber, dass der Markt für mich unausweichlich ist. Denn er findet direkt vorm Büro statt. Und stinkt. Nach gammeligem Frittenfett. Vorfreude auf Weihnachten wird so nicht gemacht.

Zwar jammere ich schon seit Jahren über diesen sogenannten Weihnachtsmarkt, der in meinen Augen keiner ist. Aber nun ist die Fachhochschule Südwestfalen aus Hagen die Sache mal gründlich angegangen und hat Qualität von Weihnachtsmärkten im deutschsprachigen Raum untersucht. Und Mönchengladbach hat desaströs abgeschnitten. Näheres zu dieser Untersuchung ist hier zu finden.

Und wenn ein schlauer Mensch nun berechtigterweise einwirft, dass Rheydt ja nicht Mönchengladbach ist: Der Markt an der Hindenburgstraße ist sogar noch ein wenig spannender als der hier in RY.

Die Kommentare sind geschlossen.