28.11.2008
Wertanlage
Im SpOn gibt es heute einen Artikel, der sich damit beschäftigt, dass Vinylplatten eine Wertanlage sein können.
Wahrscheinlich gibt es dafür keinen wirklichen Markt. Aber in Mainz berichtete man uns, dass man in den 80ern eine Gutenbergbibel für 2,5Mio Mark erstand, die heute über 10Mio Eu wert sei. Finde ich eine echt interessante Preissteigerung.
25.11.2008
Südwester
Am letzten Freitag war es endlich soweit. E. hatte von langer Hand ein Überschungswochenende für uns geplant. Zuerst wußte ich davon garnichts. Dann erfuhr ich endlich das Datum. Aber noch lange nicht, wohin uns der Weg denn führen sollte. Ich bekam nur eine grobe Planung, was ich denn einzupacken hätte (robustes Schuhwerk, Saunasachen...) aber sonst keine weiteren Hinweise.
Nachdem wir losgefahren waren, erfuhr ich endlich, dass es nach Mainz ginge. Schließlich ist E. dort aufgewachsen. *freu* Wir bezogen ein nettes Hotel am Hauptbahnhof und machten dann erstmal die Mitternachtsauna im Taubertbergsbad unsicher gemacht. Eine wirklich schöne Sauna. Aber unheimlich überlaufen, weil ja halt Mitternachtssauna war. Danach haben wir dann komatös geschlafen.
Am Samstag ging es dann kulturell wertvoll weiter im Gutenbergmuseum. Nun bin ich noch klüger geworden. Zwar fand sich darüber nichts im Museum. Aber trotzdem möchte ich in diesem Zusammenhang auf den Schriftenstreit hinweisen.
Nachdem wir dann quer durch MZ gebummelt waren, erklommen wir die Kupferbergterrassen, weil E. für uns eine Führung in der gleichnamigen Sektkellerei gebucht hatte. Das war superduperinteressant! Vieles über Sektkellerei war mir ja schon bekannt, aber ich habe Neues erfahren. Und konnte das Wissen auch gleich bei der darauf folgenden Verkostung anwenden. *hicks* fünf Glas Sekt - viele davon sehr sehr lecker. Die Abendgestaltung war dann Privatsache *grins* Auf jeden Fall war mir zwischendurch seekrank.
Am Sonntag haben wir uns dann im brechend vollen Extrablatt mit E.s Familie zum Brunchen getroffen, was ein sehr sehr lustiger morgen war. Und danach sind wir dann heim gefahren. Denn das Wetter drängte.
War ein wunder wunder wunderschönes Wochenende. Und auch an dieser Stelle möchte ich mich für die große und gelungende Überaschung bei E. bedanken. *knutsch*
21.11.2008
Öfter mal was Neues
Vorhin lese ich in der WZ, dass einige Anwohner eine Bürgerinitative gegründet haben, weil sie sich vom Lärm an der Friedrich-Ebert-Straße belastet fühlen. Welch' überaschende Neuigkeit. Schließlich habe ich bis letztes Jahr in der nicht minder Verkehrsbelasteten Verlängerung dieser Straße gewohnt.
In meinen Augen ist die Lärmbelastung durch die Rollerfahrer (aka Zwiebacksäge) übrigens am höchsten. Auch anfahrende Busse sind übel. Aber die gab es vor meiner Haustür zum Glück nicht.
18.11.2008
Nightmare before christmas
Vorm Bürofenster rumpelt und hupt es gerade. Wie der geneigte Leser dieser Online-Publikation sich schon denken kann: Es weihnachtet sehr und der Rheydter Weihnachtsmarkt wird aufgebaut. *hurra*.
Dieser besteht seit alters her aus einer handvoll schmieriger Freßbuden und langweiliger Verkaufsstände, in denen man ganz doll tolle Sets bestehend aus Feuerzeug und Kugelschreiber in Gelsenkirchener Barockschick erwerben kann. Dazu noch ein nervendes, jämmerliches Kinderkarussel und eine Glühweinbude in der bei Aldi entsorgter, mit Glykol versetzter, vergorener Traubensaft verhökert wird. Und garniert wird das Ganze durch ein pseudo-weihnachtliches Soundgewaber.
NEIN DANKE!
Das Schlimmste an der Sache ist aber, dass der Markt für mich unausweichlich ist. Denn er findet direkt vorm Büro statt. Und stinkt. Nach gammeligem Frittenfett. Vorfreude auf Weihnachten wird so nicht gemacht.
Zwar jammere ich schon seit Jahren über diesen sogenannten Weihnachtsmarkt, der in meinen Augen keiner ist. Aber nun ist die Fachhochschule Südwestfalen aus Hagen die Sache mal gründlich angegangen und hat Qualität von Weihnachtsmärkten im deutschsprachigen Raum untersucht. Und Mönchengladbach hat desaströs abgeschnitten. Näheres zu dieser Untersuchung ist hier zu finden.
Und wenn ein schlauer Mensch nun berechtigterweise einwirft, dass Rheydt ja nicht Mönchengladbach ist: Der Markt an der Hindenburgstraße ist sogar noch ein wenig spannender als der hier in RY.
17.11.2008
Durchbeißen
Wenn ich mir den Herrn auf diesem Bild so anschaue:
http://www.designtagebuch.de/nach-der-wahl-ist-vor-der-wa...
dann fehlt mir in seinem Gesicht eines, nämlich der Kieferknochen. Ich denke, dass er sich nicht wirklich durchbeißen kann.
Verschlissen
Was schreibt man eigentlich so nach einem Wochenende, in dem es zu viel Alkohol gab und ich trotzdem noch einen Eimer Gulasch gekocht habe. Und dann einen langen Abend hinter der Theke verbrachte - zu wenig Schlaf, aber hochkonzentrierte Arbeit am Sonntag. Inzwischen kann ich mich AutoCAD-Autodidakt nennen.
Nun ist Montag, vor mir liegt eine kuriose Woche. Aber nächste Woche *freu* habe ich Urlaub. Und das ist dringend notwendig. Denn das Zahnfleisch, auf dem ich gehe, ist schon ganz verschlissen.
13.11.2008
Ein Quantum Hektik
Gestern war es dann endlich soweit, dass wir den aktuellen Bond im Kino angeschaut haben.
Aber der Kinobesuch fing dann schonmal chaotisch an. Weil das Kino wirklich nah liegt und E. nun endlich ein Fahrrad hat, haben wir diese dann auch zur Anreise benutzt. Da das Kino keine Stelle zum Festschließen der Räder besitzt, haben wir sie malerisch in den Eingangsbereich drapiert. Und sogleich einen Anschiß kassiert, dass das garnicht ginge, und wenn eines umfiele und in die Scheiben und überhaupt und sowieso....
Lustigerweise kenne ich den Anscheissenden, denn es ist ein alter Bekannter, der vorher wenige Meter entfernt sein Ladenbüro hatte. Nämlich der ARC*R-Mensch, der mich seinerzeit schlecht beraten hatte und der seinen Laden kurz darauf geschlossen hat. Warum wohl?
Und der Film? Darüber ist nicht wirklich viel zu sagen, was nicht anderswo auch schon gesagt worden wäre: Schmutzig, hektisch, verwirrend. Aber Craig ist ein lecker Kerlchen.
Aber wieso sind die Menschen mit so unheimlich doofen Dialekten synchronisiert? Was soll das sein, dass dieser Dominic Greene da spricht?
10.11.2008
NT-->XP
Auf meinem Bürorechner ist am vergangenen Freitag eine Ära zuende gegangen. Denn endlich habe ich den Rechner von Win NT (!) auf XP umgestellt. Als einen der letzten hier im Hause. Wurde aber auch Zeit. Aber ich war einfach zu faul die Arbeit vorzunehmen. Denn seitdem bastele ich daran herum, den Rechner wieder nach meinen Wünschen zu optimieren: Hier noch einen ShortCut einfügen und da noch die DualGrafikkarte anders anpassen. Aber so langsam wird das was. Das ist alles so schrecklich bunt hier *seufz*
Apropos Grafikkarte: Beim Installieren konnte ich folgenden Screenshot erhaschen. Was will der Autor uns damit sagen?

05.11.2008
Blogempfehlung
In meinem Bücherregal reihen sich unter "M" eine Menge Bücher von Christopher Moore auf. Er ist der Autor von "Bibel nach Biff" oder dem "törichten Engel". Ein weiterer Buchkauf am Wochenende ("Lange Zähne") brachte mich dazu, mal ein wenig über den Autoren zu recherchieren. Und sein Blog kann ich uneingeschränkt empfehlen. Insbesondere, weil man da viele englische Begriffe lernt und LEO zum Glühen bringt!
04.11.2008
Rechenkünste
Neulich mußte ich mich mal wieder etwas ärgern.
Mein kleines, rotes Motorrad braucht einen neuen Kettensatz. Der alte ist einfach durchgenudelt, hat einige steife Glieder und ich muß die Kette alle 200km spannen. So kann das nicht wirklich weitergehen.
Neulich hat Polo eine Aktion gehabt, bei der ein Artikel um 20% reduziert wird. Und das habe ich zum Anlass genommen, mir endlich mal ne neue Kette zuzulegen, auch wenn ich sie nicht akut brauche, da ich zur Zeit weder zum Fahren noch zum Schrauben komme.
Bisher habe ich einen Kettensatz immer als solchen in einem Karton erhalten: Beide Ritzel und die Kette. Dieses mal haben die aber alle Einzelteile im Lager zusammengesucht. Und fieserweise den Rabatt nicht auf das gesamte Kit, sondern nur auf die Kette selber berechnet. Macht zwar nur 2 Euro aus, finde ich aber trotzdem frech. Denn ich habe nicht drei einzelne Posten gekauft, sondern ein Kettenkit. *grmpf*


