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17.02.2009

Frontallappen

Ein Bekannter von uns hat gerade große Probleme, weil er sich durch Gutmütigkeit in die Scheiße geritten hat. Weil er ein nette Kerl ist, unterstützt E. ihn mit Rat und Tat.

Soweit eigentlich sehr gut. Das eigentliche Problem ist aber, dass der gute Junge nicht einach mal die Klappe halten kann, sondern Jan und Jedermann von seinen Problemen erzählt und nicht - wie Dieter Nuhr schon sagte - einfach mal die Fresse hält. Denn mit seiner Vertrauensseligkeit und Geschwätzigkeit legt er sich gerade einen ziemlichen Rattenschwanz an Problemen zusätzlich zu.

Solange bei kleinen Kindern der Frontallappen im Gehirn noch nicht ausgebildet ist, können sie die Konsequenzen ihrer Handlung nicht wirklich absehen. Es gibt da dieses Experiment: Dem Kind wird eine Süßigkeit gegeben und gesagt, dass er die dreifache Menge bekäme, wenn er 10 Minuten abwarte und die eine Süßigkeit nicht äße. Natürlich kann er die eine sofort essen.
Je nach Entwicklungsstufe des Frontallappens macht sich das Kind sofort über die Leckerei her. Größere Kinder können abwarten.

Anscheinend fehlt dem Guten von oben diese Ausprägung und für ihn gilt das Motto: Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Geheimnisse muß man bewahren können. Das ist eine wertvolle Tugend.

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