29.05.2009

siebzehn liter

Schon mehrfach wurde an dieser Stelle von meiner TÜV-Aversion berichtet. Aber seit heute hat meine rote Zora wieder ein Plakettchen. Auf den Rückweg fing sie dann an zu stottern. Und nun weiß ich, dass der Tankinhalt wirklich 17l beträgt. Wollte ich so genau garnicht rausfinden. Dann kann es am Sonntag ja zum ersten großen Ausritt des Jahres gehen!

Nikki

Im letzten Somme hatte ich morgens auf dem Weg ins Büro immer eine bestimmte ältere Fau gesehen und sie insgeheim "Miss Piggy" genannt. Denn die Frau trägt eine ähnliche Frisur (explodierendes Blondhaar) und dazu einen lilafarbenen Nikkihausanzug. *schauder* Und an ihrer Leine fürht sie einen kleinen Pudel. Soviel Klischee auf einmal geht garnicht, oder?

Auf jeden Fall habe ich sie schon das ganze Frühjahr vermißt und war heute echt erleichtert, als ich sie in ihrer vollen Pracht (aber mit normalen Klamotten und leider nicht im Nikkihausanzug) über die Gracht gen Stresemannstraße wackeln sah. Nun ist wirklich Frühling.

28.05.2009

Blick ins Schlafzimmer

Dann will ich dem neugierigen und geneigtem Leser dieser kleinen Onlinepublikation mal einen kleinen Blick in das gediegene Schlafzimmer von Frl.T. und E. gewähren.

Der E. schnarcht. Schon immer. Und mit nächtlich wachsender Begeisterung. Diese erreicht gegen etwa 6Uhr ihren Höhepunkt und danach wird es stiller um ihn. Meistens kann ich gut damit leben, aber manchmal gehen mir die Geräusche sowas von auf den Zeiger, dass ich mich entweder schwarz ärgere. Oder ins Wohnzimmer umziehe. Und ungesund sind die Atemaussetzer ja auch.

Schon vor einiger Zeit habe ich mal aus Neugier eine Packung mit Nasenpflastern erworben. Die gammelte lustig auf den Nachtschränkchen rum. Vor gut zwei Wochen war E.s Nase ganz verstopft, so das nichtmal Nasenspray helfen wollte und E. erinnerte sich der Nasenpflaster. Sieht zwar ein bißchen ungewohnt, um nicht zu sagen albern, aus, aber: Es half. E. schnarchte in der Nacht wesentlich weniger und nutzt die Pflästerchen seit dem regelmäßig zu unserer gemeinsamen Freude! Kleine Ursache, große Wirkung. E. wacht erholter auf und auch ich kann besser durchschlafen.

27.05.2009

Der Unterschied zwischen Frauen und Männern

*grinsel* Toller Titel....

Aber eigentlich will ich auf was ganz anderes raus. Ich war heute mal wieder in Sachen Geoinformation unterwegs und dort wurden unter anderem die folgenden Projekte vorgestellt, die ich dem geneigten Leser dieser kleinen Onlineveröffentlichung nicht vorenthalten möchte.

Beide sind Ergebnisse der Arbeit des *tieflufthol*Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung - kurz BBSR.

Zum einen ist da die Raumbeobachtung. Hier kann man von ganz Deutschland bezogen auf die Kreise oder die Raumordnungseinheiten verschiedene Indikatoren aus verschiedenen Themenbereichen wählen und sich in der Karte anschauen: Wo gibt es besonders viele Langzeitarbeitslose und wo die höchste Ärztedichte....

Zum anderen - und viel spannender - der Genderindex. Hier wird die Chancengleichheit zwischen Frau und Mann anhand dargestellt. Und warum gerade der Landkreis Bitburg-Prüm in der tiefsten Eifel so schlecht abschneidet, weiß ich auch noch nicht. Gar nicht so kurios finde ich es aber, dass die Chancengleichheit in Bitterfeld am größten ist.

Viel Spaß beim Schnöhfen!

26.05.2009

Schneller als Aufbacken

Kommen wir mal wieder zu einem kulinarischen Thema. Nunja... "kulinarisch" ist eigentlich übertrieben, aber es ist lutig und macht satt.

Ein paar Webseiten weiter im Norden bei der "Hausfrau" habe ich ein Rezept für Microwellenkuchen gefunden. Ist nicht ganz so ekelig, wie es sich anhört und geht schneller als aufbacken.

Man nehme:

100g Butter
150g Zucker
125g Mehl
1 TL Backpulver
1pck Vanillezucker
3-4 EL Kakao (backkakao)
3 Eier Größe L
Der Teig kann nach belieben mit gehackten Nüssen/Mandeln... ergänzt werden.


Butter und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Kakao mit dem Eiern hinzugeben und weiter rühren. In eine Microwellengeeignete Form geben und für 6-8 Minuten bei 600Watt äääh garen.

Dabei kommt ein sehr fluffiger Kuchen raus, der sehr lecker ist.

Kuchen aus dme Backofen hat aber ein leckereres Mundgefühl, weil er viel saftiger ist. Aber in der Not geht die Zubereitung echt schneller als TK-Kuchen auftauen.

22.05.2009

eingepackt und aufgebrochen

Christi Himmelfarht habe ich als Küchengehilfin bei meinen Eltern verbracht, weil Besuch anstand. Es gab Lachsforelle in Salzmantel. Die Zubereitung ist sagenhaft einfach: 5 Eiweiß mit 1,5kg grobem Salz vermengen. Fisch ausnehmen und auf einen Teil der Masse betten. Den Rest der Salzmasse draufgeben und für 30Minuten in den Ofen. Und dann schnell aus dem Salz holen, bevor der Fisch zu viel Salz annimmt. *yummi*

20.05.2009

es macht immer tut tut

Da hat der E. sich selber ins Knie geschossen.

Eigentlich wollte er mir eine Freude machen, was ihm auch sehr gelungen ist. Denn er hat mir eine Fahrradhupe geschenkt (so eine ähnliche wie diese hier). Aber dummerweise macht das Rumhupen damit so viel Spaß, dass alle, die die Hupe in die Hand bekamen, damit rumhupten. Insbesondere ich.

Nun ist sie am Fahrrad montiert und wird die Renter von der Straße schubsen *grins*

P.S.: Wer nun den Ohrwurm hat, hier der Text zum Titel!

19.05.2009

Gebürstet

Eigentlich bin ich ja auch nur ein Mädchen.

Neulich stolperte ich im Angebot der lokalen Familienbildungsstätte über einen Kurs "Visagistik" - also Schminken. Normalerweise nutze ich nicht viel MakeUp, tagsüber sowieso eigentlich nie, aber ich konnte mir vorstellen, dass das ein lustiges Unterfangen wird. Also habe ich die liebe C. gefragt, ob sie nicht auch teilnehmen möchte und uns beide angemeldet.

Gestern war es dann soweit und wir begaben uns in die oberen Etagen des Anna-Ladener-Hauses in Rheydt.

Die Kursleiterin wirkte sehr kompetent und die anderen Teilnehmerinnen auch sehr nett. Es versprach ein lustiger Abend zu werden.

Die Leiterin zeigte anhand des Gesichtes von C., in welcher Reihenfolge man welches Produkt so aufzutragen hat. Also Concealer, Foundation und Puder und Schnick und Schnack. Und dann durften wir selber loslegen.

Irgendwie ging das mit der Foundation bei mir garnicht, da ich eine sehr rosige und bunte Gesichtsfarbe habe, die durch Foundation nicht wirklich schöner wurde. Aber homogener.

Wirklich lehrreich waren aber die Hinweise zum Auftragen des Lidschattens und Lidstriches.

Und wo wir dann schonmal beim Auge waren, wurde die optimale Form der Augenbrauen besprochen. Frl. T. hat von Natur aus sehr helle, fast unsichtbare Augenbrauen. Da muß nichts gezupft werden. Aber die Kursleiterin überschlug sich fast, weil sie meinte, dass ich meine Brauen doch bitte gegen den Strich bürsten solle. Mit etwas Gel. Ich mußte mich wirklich sehr stark konzentrieren, um nicht vor ungläubigem Lachen auf dem Boden zu fallen. Meine Augenbrauen mit Gel gegen den Strich bürsten? Hallo? Und als nächstes ondulieren wir die Brusbehaarung von E.? *grins*

Das Gesamtergebnis bei mir sah dann auch sehr extravagant und ausdrucksstark aus: Dunkle Augen und knallroter Lippenstift.
Die liebe C. hingegen hatte sich die Augen farblich passend zum Pulli in violett geschminkt. Ziemlich genau die Farbe meines neuen Mobil-o-phones.

Wir hatten also richtig viel Spaß. Was Mädchen halt haben, wenn sie hemmungslos in Farbtöpfe greifen dürfen.

Einziger Wehmutstropfen: Die Kursleiterin propagierte ihre eigene Kosmetikserie und war sich hernach nicht zu fein, diese auch noch verhökern zu wollen.
Das ist so ähnlich, alsob die Kursleiterin nach dem Backkurs die Backformen unters Volk bringen will.


15.05.2009

Drogenfreie Urlaubsregion

Gestern haben E. und ich endlich mal wieder die Stunden in der Asia-Therme genossen und hemmungslos vor uns hin sauniert. Und weil die Sonne schien, haben wir es uns auf der Liegewiese bequem gemacht.

Neben uns lag eine Frau, die sich mit einem Bekannten über ihr Buch unterhielt: "Der Kurier" von Jacques Berndorf. Sie faßte die Handlung folgendermaßen zusammen: "Der Krimi spielt nicht in der Eifel, der spielt im Drogenmillieu!" *grins*

14.05.2009

Kulturbeutelchen

Auch Frl.T. hat einmal im Jahr Geburtstag. Und dieses Jahr hat sich die liebe H. was ganz Besonderes für sie ausgedacht. Zuerst hat sie mich zum Essen eingeladen. Und danach hat sie dann den großen Kulturbeutel aufgemacht: Es ging in die Komödie nach Düsseldorf. In dieser wurde das Stück "Heirat wider Willen" gegeben. Eine lustig fluffige, absolut ballaststofffreie Komödie mit Herbert Herrmann und Nora von Collande in den Hauptrollen. Beide sind auch jenseits der Bühne ein Paar, was man ihnen beim Spiel durchaus anmerkt.

Bei der Komödie handelt es sich um ein Theaterchen - fast schon ein Zimmertheater. Das Bühnenbild war besonders gelungen und der Raum wirkte viel größer, als er ist.

Die Schauspieler haben toll gespielt und es war eine Freude ihnen zuzuschauen. Mich störte aber ein wenig, dass die Figuren um die vierzig Jahre alt sein sollen. Frau Collande ist nun schon 50Jahre alt und Herr Herrmann geht auf die 70 zu. Was man ihnen nicht wirklich ansieht, aber trotzdem die Glaubwürdigkeit ein wenig auf die Probe stellt.

Aber trotzdem war es ein absolut gelungener Abend! Man sollte viel häufiger einen auf "Kultur" machen.

Übrigens hat E. den Abend mit einem würdigen Alternativprogramm verbracht und sich "Startreckk11" angeschaut. Und auch er war begeistert.

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