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01.10.2010

Tastaturtrouble

Wie Leser, die hier schon länger mitlesen, vielleicht wissen, arbeite ich daheim am allerliebsten mit meiner uralten IBM-Tastatur. Diese hat einen wunderbaren Druckpunkt und die für mich passende Schräge. Aber leider scheinen die Tage unseres Zusammenseins gezählt zu sein - wenn alle schiefgeht.

Mein Desktop-PC daheim ist inzwischen auch schon über fünf Jahre alt. Ich kaufte ihn kurz nach meinem Herzug nach MG. Schon von Anfang an machte der PS/2-Port der Maus Zicken. Was aber nicht weiter schlimm war, weil ich eh eine USB-Maus nutze und habe den Umstand schon so gut wie vergessen gehabt.

Seit meinem Zusammenzug mit E. stand der Rechner nun in unserem Arbeitszimmer und verrichtet eigentlich ganz gut seinen Dienst. Aufgrund der Raumaufteilung hat es sich ergeben, dass der Rechner direkt an der Heizung steht. Wenn diese im Winter läuft, kam es zu vermehrten Tastaturausfällen, die aber nach ein paar Neustarts des Rechners behoben waren. Ist halt doof, aber damit kann ich leben.

Vor einigen Tagen fiel dann die Tastatur aus, obwohl die Heizung nicht an ist. Und auch Neustarts des Rechners schafften keine Abhilfe. Daraus schließe ich, dass die "andere Hälfte" des PS/2-Ports sich nun auch in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat.

Aber Frau T. ist ja nicht so dumm, wie sie aussieht, und erinnert sich an einen "andersrummen" Adapter, der aus PS/2 einen USB macht. Die Apapter USB-PS/2 lagen eine Zeit lang den Mäusen bei. Also auf zum Teilehändler meines geringsten Misstrauens und dort für lächerliche 3,50Euro einen erwerben. Daheim dann anschliessen und feststellen: Geht nicht. Denn der sucht irgendeinen USB-Treiber und ich weiß nicht welchen. Bei der Recherche in Google stelle ich fest, dass ich keinen Adapter, sondern einen Konverter brauche. Also einpacken, das Ding wieder zu BORA zurücktragen und dort einen Konverter für 5Euro einpacken.
Dieser funktioniert nach Plug&Play-Manier auch hervorragend und eigentlich könnte das Leben nun schön sein. Aber nun schlägt das Schicksal in Form unserer Kater auf mich und meine geliebte Tastatur nieder: Dienstagabend sitze ich an meinem Rechnerlein und gönne mir ein Gläschen leckeren Hochzeitsrestrose von Grossarth und lasse das Glas neben der Tastatur stehen - man ahnt es schon. Zwischendurch fange ich an zu kochen und vergesse das Glas beinah und will es mir zum Essen dann hochholen. Aber da hatte einer der Kater dieses schon umgeschubst und es liegt zersprungen auf dem Boden. Ich habe also die Scherben und Weinreste von den Fliesen gewischt und gedacht, dass das alles sei. Leider nicht.
Da sitze ich gestern vorm Rechner und will endlich die Hochzeitsbilder nachbearbeiten und muss feststellen, dass die Tastatur schon wieder nicht funktionert. Bzw nur einige Tasten. Wie das? Stecker raus - Stecker rein: Geht immernoch nicht. Reboot tut gut: Geht immernoch nicht. Irgendwann komme ich auf die Idee, die Tastatur mal auszuschütteln. Und mir schwappt ein guter Schluck Rosé entgegen. Da haben die Katers doch das Weinglas nicht nur auf den Boden, sondern auch auf die Tastatur geschubst.
Diese habe ich dann umgehend der Spülmaschine zugeführt und hoffe, dass die gute, alte IBM-Technik (übrigens Made in Britain) sich wieder bekrabbelt und ich demnächst dann wieder laut und deutlich tippen kann. Ansonsten ist eine neue Tastatur fällig. Oder ich finde irgendwo noch eine ältere.

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Ich habe noch drei Uhralttastaturen, PackardBell, Acer und ein NoName Produkt, ich kann dir gerne eine davon überlassen^^

Bis zum nächsten Twittagessen ;)

Veröffentlicht von: 10Maddy10 | 01.10.2010

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