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28.10.2010

Kleine Odysee

Am gestrigen Mittwoch ging es dann auf eine kurze Dienstreise nach Düsseldorf. Dort wurde uns unter anderem dieses Kleinod der browsergestützten, kartographischen Informationsdienstes aus Karlsruhe präsentiert.
War ein lustiger und informativer Tag. Bis wir wieder zurück nach Rheydt wollten.

Weil man in der Innenstadt von Düsseldorf nunmal leider keine preiswerten Parkplätze findet, haben wir uns dazu entschlossen den Weg mit dem Zug zurückzulegen. Der Hinweg war gar kein Problem.

Zurück standen wir dann im Bahnhof und wollten einen durchgehenden Zug von D'dorf nach Rheydt gegen 16.45 nutzen. Im Bahnhof wartend hörten wir die Mitteilung, dass es einen Personenschaden auf der Strecke wischen D'dorf und Neuss gäbe und wir doch bitte auf die U75 nach Neuss ausweichen sollten.
Also ab in den Keller in die U-Bahn. Die erste war zu brechend voll, aber in der zweiten fanden wir dann einen engen Stehplatz gen Westen. Und dann schaukelten wir gemütlich von Haltestelle zu Haltestelle zum Neusser Bahnhof. Und es war nicht nur ziemlich eng, sondern auch ziemlich stickig. Und festhalten kann man sich in der Enge auch nicht wirklich gut.

Im Neusser Bahnhof galt es dann einen Zug weiter nach Westen zu finden. Möglichst direkt nach Rheydt. Sowas war aber in der nächsten Zeit nicht zu erwarten, weshalb wir dann doch die S8 zum Mönchengladbacher HBF nahmen. Die fuhr ungefähr 17:50 los. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir schon eine halbe Stunde daheim sein sollen.

Im Gladbacher Bahnhof dann weiter zum nächsten Zug nach RY. Und weil gestern doch DFB-Spiel gegen Leverkusen war (die einzige Mannschaft, die diese Saison regelmäßig gegen die Borussia verliert..) waren wir plötzlich von grünschwarzweiß gewandteten Angetrunkenen umgeben. Tolle Sache. Gegen 18.20 fuhr dann also der Zug nach Rheydt endlich los. Und die Regionalbahn war sowas von voll, dass ich mittendrin stand und so eingequetscht war, dass ich nicht umfallen konnte.
Zum Dank empfing uns in Rheydt dann ein Hundertschaft Polizisten und um 18.50 war ich dann endlich endlich endlich daheim. Und am Ende wurde es auch noch knapp für die Kollegen, weil man nur bis 19.00 seine Fahrzeuge aus der Tiefgarage rausholen kann.

Anfangs der Odysee hatte ich mehr im Flax gesagt, dass man doch auch über Krefeld fahren könne. Im Endeffekt wäre das wahrscheinlich schneller gewesen als unsere Irrfahrt mit vielen verschiedenen Verkehrsmitteln.

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