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01.12.2010

reverb_1

Da mir zur Zeit außer dem Freitagsfüller nicht viel einfällt, das ich bloggen könnte, und weil ich weiß, dass da draußen eine handvoll Leute auf neue, tolle Einträge aus dem beschaulichen Rheydt warten, habe ich mir eine Inspiration gesucht.

Bei reverb wird einem jeden Tag ein Input gegeben, zu dem man mindestens 750 Worte schreiben soll. Also werde ich das mal versuchen. Ob ich immer 750 Worte zusammenkriege, sei dahingestellt. Ich schreibe wohl eher kompakt als zu blumig.

 Der Impuls heute:

Encapsulate the year 2010 in one word. Explain why you’re choosing that word. Now, imagine it’s one year from today, what would you like the word to be that captures 2011 for you?

 Ich soll also das Jahr 2010 in einem Wort zusammenfassen und dann erklären, warum ich gerade dieses Wort gewählt habe. Und ob mein 2011 auch unter diesem Wort zusammengefasst werden soll.

 

Mein Wort für 2010 ist eindeutig: FAMILIE

 Meine Familie ist in diesem Jahr viel größer geworden. Durch unsere Heirat im August habe ich nicht nur tolle Schwiegereltern hinzubekommen, sondern auch nette Schwager und (Schwipp)Schwägerinnen. Meine Seite der Familie hat meinen Mann auch mit offenen Armen empfangen und ich betrachte es als Glück, dass wir uns alle so gut verstehen. Natürlich müssen wir nun die jeweiligen Eigenheiten kennenlernen und gewisse Dinge erstmal akzeptieren. Meine Familie ist jetzt so richtig groß und so langsam habe ich wirklich Probleme dort noch durchzusteigen. Der nächste Schritt Familie passierte dann kurz nach der Hochzeit, war davon aber unabhängig. Die L. ist zu uns gezogen. Also sind wir jetzt ein Patchwork und ich bin plötzlich Stiefmütterchen geworden. Und so langsam gewöhne ich mich an die neue Mitbewohnerin.

 

Weitere Schritte sind, dass ich mich im Moment noch ein wenig mehr von meinem Elternhaus emanzipiere. Schließlich habe ich – so kitschig es auch klingen mag – dieses Jahr einen eigenen Hausstand gegründet.

Aber ich weiß auch, dass mir meine Familie nach wie vor sehr sehr wichtig ist.

 Schauen wir mal in die Zukunft: Das Wort des Jahres 2011 kann auch Familie sein. Vielleicht wird es aber auch Karriere sein. Oder beides. Oder keines von beidem. Auf jeden Fall wird das neue Jahr mindestens so spannend wie das aktuelle. In unserem Leben scheint es selten langweilig zu werden. Aber solange es hier noch nichts wirklich Konkretes zu berichten gibt, hülle ich mich in Schweigen.

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