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21.04.2011

dreister Schrauber

Wir schreiben das Jahr 2007 und meine XJ muss mal wieder zum TÜV. Da führt ja irgendwie kein Fahrweg dran vorbei.
Damals(tm) war so einiges fällig an der "roten Zora". Die Gabelsimmeringe hatten sich in Wohlgefallen aufgelöst und somit das Gabelöl irgendwo verteilt, am Motor war was undicht und er verlor ein wenig Öl und das Ding braucht DRINGENST neue Reifen.

Also fuhr ich die XJ nach Willich/Schiefbahn zum Schrauber Kantert. (Kantert u. Thumm GbR
Gesellschafter: Michael Kantert u. Andreas Thumm Linsellesstraße 115 - D-47877 Willich / Schiefbahn
Telefon 0049 (0)2154 / 5155 - Telefax 0049 (0)2154 / 87117 e-mail : kantert@t-online.de Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach § 27a Umsatzsteuergesetz: DE120597549 ) (Informationen der Webseite http://www.kantert.de entnommen.

Dieser erledigte dann für mich jene Reparaturen und brachte die Maschine über den TÜV, wofür ich dann auch bezahlte.

Kurze Zeit später fiel mir aber auf, dass die Kettenspannung wirklich zu wünschen übrig lies. Ich hatte vermutet, dass beim Wechsel der Reifen auch gleich die Kettenspannung korrigiert werden würde, dem war aber nicht so. Die Schrauben waren so derbe eingerostet, dass sie nur den Rückschluss zuliessen, dass damals der Hinterreifen zwar ausgebaut wurde, aber ohne Kettenspannungskontrolle einfach so wieder eingesetzt wurde. Kann man machen. Aber wenn man die Hinterachse eh gelöst hat, ist das Kettenspannen ein Klacks. Schonmal das erste *grmpf*

Die Gabelsimmeringe wurden zwar getauscht, aber man hielt es nicht für nötig mit ein wenig feinem Schleifpapier einmal über die Holme zu gehen und die Rostpickel zu entfernen. Was zur Folge hatte, dass die neuen Simmeringe schnell wieder mürbe waren. Also darf ich das Spiel nochmal machen.

Am allergemeinsten ist jedoch das, was ich jetzt erst erfahren habe. Und was mich bodenlos ärgert. Leider habe ich nach so langer Zeit keine wirkliche Handhabe mehr gegen den Schrauber und nutze deshalb diese Hasstirade in meinem belanglosen Blog, um meiner Wut ein wenig Luft zu machen.

Dieser Heiopei von Krämerseele hat an mein Motorrad doch tatsächlich Reifen von 1995 (in Worten neunzehnhundertfünfundneunzig) gebaut. Als ich das Motorrad in Empfang nahm, habe ich das damals natürlich nicht kontrolliert, sondern in gutem Glauben gedacht, dass das frische Reifen sind. Wer kommt denn auch auch die Idee, dass einem 12 Jahre alte Schlappen angedreht werden?

Herausgekommen ist das Ganze, weil ich die XJ in diesem Sommer einem Freund leihe. Ich komme ja eh nicht zum Fahren und finde es für mich und den Nachwuchs auch ein wenig riskant und H. freut sich über ein bißchen Rumkurven auf zwei Rädern.
Meine Bitte war nur, dass er damit eben beim TÜV vorbeiführe, was er auch tat. Bei der ersten Fahrt fiel ihm auf, dass die Reifen ein wenig glitschig wären und berichtete das seinem Schrauber/TÜV-Prüfer, der sich die Reifen ansah und feststellte, dass sie dann doch einen Tag älter und schon ziemlich ausgehärtet sind.

Ich persönliche finde dieses Vorgehen eine FRECHHEIT von Motorrad Kantert und möchte an dieser Stelle in aller Form vor dieser Werkstatt warnen. Macht einen großen Bogen um diese Werkhalle und sucht euch einen anderen fähigen Schrauber - zum Beispiel MotoWorks in MG-Hardt.

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