Ok

By continuing your visit to this site, you accept the use of cookies. These ensure the smooth running of our services. Learn more.

30.06.2011

Rumeiern

Kommen wir mal wieder zu etwas ganz anderem und einer geliebten Freizeitbeschäftigung der Autorin dieser Zeilen. Irgendwie ist es mir ja schon fast ein wenig peinlich, weil es ökologisch absolut nicht korrekt ist.

Worum es geht? Ich fahre sehr gerne mit dem Auto. Soweit nicht schlimm. Aber ich fahre auch gerne sinnlos durch die Gegend. Im Radio schöne Musik, im Sonnenschein   durch die Umgebung fahren und sich einfach die Landschaft angucken. Nach Besonderem Ausschau halten und die Zeit genießen. Gerne auch mit dem Motorrad, aber dabei steht die Fahrphysik im Vordergrund und man hat zu wenig Konzentration übrig, um sich auf mehr als die Strecke wesentlich zu konzentrieren.

Deshalb bereite ich auch so unheimlich gerne Orientierungsfahrten (aka Ralleys) vor. Sinnlos durch die Landschaft fahren, Sprit verheizen und eine schöne Strecke finden. Diese sollte nicht zu schwierig zu finden sein, aber trotzdem anspruchsvoll und abwechslungsreich. Und an tollen Orten vorbeiführen, die sogar noch Einheimische überaschen könnten.
Hier kommt mir mein Talent zugute, dass ich mir Orte und Strecken gut merken kann. Dann suche ich aus Reiseführern und dem Internet noch spannende Plätze zusammen und fertig ist die neueste Ori.
Ich habe schon mehrere Strecken hier in der Umgebung - bis in die Eifel - vorbereitet und jede Menge Spaß dabei gehabt. Es freut mich dann unheimlich, wenn den Teilnehmern die Strecke auch gefällt. Aber für mich reicht es eigentlich schon, die fertige Strecke vorliegen zu haben. In Excel und als Skizze in GoogleMaps. Und ich freue mich daran, Neues aus der Gegend gelernt zu haben und interessante Orte gesehen zu haben. Meine grenzenlose Neugier nach den Besonderheiten in meiner Umgebung kann eh keiner nachvollziehen, höchsten tolerieren. So zum Beispiel meine Faszination für den Nordkanal. Oder für den Vergleich der heutigen Landschaft mit einer Karte von 1648.

Also setze ich mich wieder in mein Autochen und kurve durch die Gegend des linken Niederrhein und freue mich der grünen Auen und Haine. Und vielleicht weiß ja einer zu schätzen, welche Arbeit darin steckt und sieht auch, welchen Spaß ich dabei habe.

Die Kommentare sind geschlossen.